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MicroStrategy kauft 12.333 BTC: Markiert der Kauf das Hoch?

MicroStrategy Logo mit Bitcoin-Münze
Bildquelle: © JorgeEduardo - stock.adobe.com

  • MicroStrategy kauft weitere 12.333 Bitcoin auf.
  • Die Zukäufe markierten schon häufiger das Top.
  • Tatsächlich gab der Bitcoin-Kurs heute leicht nach.

MicroStrategy wird nicht müde, die eigene Bitcoin-Reserve immer weiter aufzustocken. Heute Nachmittag gab das Unternehmen bekannt, weitere 12.333 BTC zu einem Durchschnittspreis von 28.136 US-Dollar aufgekauft zu haben. Man steckt also ein weiteres Mal rund 347 Millionen Dollar in Bitcoin.

Damit befinden sich jetzt über 152.333 BTC in der Schatztruhe von MicroStrategy. Unlängst ist das Unternehmen zu einem der größten Bitcoin-Wale am Markt avanciert. Wenn man Krypto-Börsen nicht berücksichtigt, dann handelt es sich um die größte öffentlich bekannte Allokation von Bitcoin innerhalb eines Unternehmens.

Einzig die US-Regierung hält mit über 200.000 BTC mehr Bitcoin, welche aber nicht angeschafft, sondern im Rahmen von Ermittlungen über Jahre hinweg durch Behörden beschlagnahmt wurden.

Der Bitcoin-Kurs gibt leicht nach

Einigen Spekulanten ist bei der Meldung ein wenig mulmig geworden. Dann MicroStrategy hat statistisch gesehen, ein Händchen dafür, das lokale Top zu kaufen. Der Kurs gab tatsächlich leicht nach, hält sich aber zum Redaktionsschluss noch wacker oberhalb der Marke von 30.000 US-Dollar.

Damit bleibt abzuwarten, ob Saylor und Co. das böse Omen erfüllen. Mutige Anleger werden sich jedoch nicht davon beeinflussen lassen. Schließlich sprechen einige fundamentale Daten dafür, dass Bitcoin langfristig erfolgreich sein wird. Denn die SEC wird nicht gegen die Mutter aller Kryptowährungen vorgehen. Zudem bleibt abzuwarten, ob BlackRock einen Bitcoin-ETF an den Markt bringen kann.

Ein weiterer Faktor, der mittelfristig eine Rolle spielen wird, ist die Zinspolitik der Fed. Zwar wird vermutet, dass Powell die Zinsen nur nach jedem zweiten Meeting anheben wird, aber der Fed-Chef schließt aufeinander folgende Erhöhungen grundsätzlich nicht aus. Anleger sollten ebenfalls die Situation mit Binance nicht aus den Augen verlieren. Sollten die angestrengten Verfahren eine neue Eskalationsstufe erreichen, dann könnte der Markt erneut durchgeschüttelt werden.

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