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Marktanalyse: Bitcoin kommt gestärkt aus der Krise

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© Michaela Richter, Bitcoin-Kurier

Kompakt:

  • Im Mai 2021 verbot China das Bitcoin-Mining und sorgte damit für einen Kurscrash.
  • Ende September folgte das Verbot für den Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen.
  • Es zeigt sich, dass Bitcoin die Krise hervorragend überstanden hat, was auch vom Preis reflektiert wird.

China hat in Sachen Bitcoin in diesem Jahr wahrlich abgeräumt. Mit dem Verbot des Bitcoin-Minings kippte die Stimmung am Markt und im Mai gab es einen saftigen Crash. Doch damit war es nicht genug, denn Regierung in Peking stand Bitcoin noch nie freundlich gegenüber. Schließlich unterminiert die Mutter aller Kryptowährungen die staatliche Kontrolle über die Finanzen der Bürger.

Vor wenigen Tagen kam dann in letzter Konsequenz das zweite Verbot, was den Handel mit Kryptowährungen effektiv lahmlegte. Denn Transaktionen mit Kryptowährungen sind damit in China illegal, was jeden Austausch für Börsen und Dienstleister unmöglich macht. Außerdem drohen auch Börsen mit Sitz im Ausland Konsequenzen, wenn sie chinesische Kunden bedienen.

Der Rundumschlag zeigte seine Wirkung, denn der Markt reagierte erneut und der Kurs brach ein. Allerdings nicht so heftig wie noch im Mai, was an sich genommen schon ein positives Signal ist.

Hashrate hat sich erholt

Der Rauswurf der Miner und der nun erfolgte Rausschmiss der Mining-Pools aus China hat keinen finalen Schlag gegen das Bitcoin-Netzwerk landen können. Stattdessen zeigt sich, dass die Hashrate am 3. Juli einen Tiefpunkt erreicht hat und sich seitdem zunehmend erholt.

Zwar ist man noch von den Spitzenwerten im Mai ein gutes Stück entfernt, aber am Ende ist diese Zahl nicht das relevante Ergebnis. Jahrelang wurde von Kritikern moniert, dass sich ein Großteil der Bitcoin-Miner in China tummelt. Einige gingen sogar so weit und erklärten den dezentralen Traum als gescheitert, weil sich das Mining so sehr in China konzentrierte.

Das Verbot zeigt jedoch ein ganz anderes Bild. Die Hashrate brach ein, war aber auch an ihrem Tiefpunkt noch hoch genug, um Bitcoin zum sichersten Netzwerk zu machen. Nun, da der Exodus der Miner erfolgte, erholt sich die Hashrate konstant.  

Der Kurs fand eine wichtige Unterstützung

Trotz des neuerlichen Kurseinbruchs gab es keinen Abverkauf und der Kurs fiel nicht zurück in die Range, die noch während des Sommers den Ton angab. Stattdessen bildete sich in dem Bereich zwischen 40.000 und 41.000 US-Dollar eine felsenfeste Unterstützung für den Kurs.

Bitcoin Kurs Chart
Bildquelle: tradingview.com

Seit dem 21. September gelang es den Bären nicht, den Kurs unterhalb dieses Bereiches zu drücken. Das ist ein starkes Signal für Bitcoin, denn noch im Mai hatten die Nachrichten aus China für einen Erdrutsch gesorgt.

Jetzt steht der Bitcoin-Kurs kurz davor, die Marke von 50.000 US-Dollar zu überspringen. Das ist nicht nur psychologisch ein wichtiger Bereich, weil es sich um eine runde Summe handelt, sondern ist auch der erste Versuch in Richtung Widerstand vom 5. September auszubrechen.

Sollte Bitcoin über die Marke von 53.000 US-Dollar rutschen, dann wäre das extrem bullish und es könnte dann gelingen das Allzeithoch im Laufe des restlichen Jahres zu toppen.  

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