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Litecoin startet OmniLite – Stablecoins und NFTs halten Einzug

Litecoin Münze
© Michaela Richter, Bitcoin-Kurier

Lesedauer für den Artikel: 3 Minuten

Kompakt:

  • Die Litecoin Foundation gab am Dienstag den Start von OmniLite bekannt.
  • Mit OmniLite können Token auf Basis der Litecoin-Blockchain erstellt werden.
  • Zum Jahresende wird außerdem der Start des Privacy-Features Mimblewimble erwartet.

Litecoin sorgt nach langer Zeit wieder für Schlagzeilen. Denn die Litecoin Foundation gab am Dienstag den Start von OmniLite bekannt. Die Open-Source-Plattform ermöglicht es auf Basis der Litecoin-Blockchain Token zu erstellen. Damit zielt man primär auf Stablecoins, kann aber auch den Wachstumsmarkt mit Non-Fungible Token (NFT) bedienen.

Insbesondere die geringen Transaktionsgebühren im Litecoin-Netzwerk und seine robuste Sicherheit, die durch Proof-of-Work garantiert wird, sind in bestimmter Hinsicht attraktiv. Ob es Litecoin damit jedoch gelingen kann auf den Hype der NFTs aufzuspringen, bleibt abzuwarten. Schließlich genießen hier Ethereum und Solana einen gewissen Vorsprung.

Darüber hinaus schläft der Wettbewerb nicht, denn mit Tezos (XTZ) steht ein Kandidat in den Startlöchern, der vielen Anlegern nicht mehr so präsent ist wie noch in den Jahren 2019 und 2020.  

Litecoin setzt auf Mimblewimble

Neben OmniLite wird zum November hin der Start von Mimblewimble erwartet. Dabei handelt es sich um ein Protokoll, dass Privatsphäre bei den Transaktionen mit LTC optional gewährleisten soll. Im März 2021 wurde der Code fertiggestellt und seitdem durchläuft die Integration Audits und regelmäßige Updates.

Für den Oktober wird der Release laut Roadmap erwartet, sodass im November die Miner im Netzwerk ihre Zustimmung signalisieren können. Wenn diese erfolgt, dann kann das Feature im Anschluss direkt starten.

Es gilt allerdings zu erwarten, dass Transaktionen damit nicht im gleichen Maß geschützt sind wie etwa mit Monero. Denn dadurch, dass private Transaktionen optional sind und aus der Masse herausstechen, lassen sich bei genauer Analyse leicht Rückschlüsse ziehen.

Litcoin-Kurs taucht ab

Den Markt konnte OmniLite kurzfristig aus der Reserve locken, aber ein Blick in die Charts verrät eine durchwachsene Situation. Denn vor dem 7. September konnte der Litcoin-Kurs wohl in Erwartung des Launch anziehen, krachte dann aber zusammen mit Bitcoin ein.

Damit fiel das digitale Silber auf den Stand von Ende August zurück und notiert zum Redaktionsschluss bei etwa 180 US-Dollar. Wachstumspotenzial könnte insbesondere dann entstehen, wenn es Litecoin schaffen sollte, einen lebendigen NFT-Marktplatz zu starten, der die Nachfrage nach LTC steigen lässt.

Abseits von den Vorzügen von OmniLite dürfte aber auch die Entwicklung der Leitwährung eine große Rolle spielen. Denn solange BTC eine Abwärtstendenz zeigt, dürfte es für den LTC-Kurs schwierig werden, seinen eigenen Weg zu gehen. Sollte das dann aber doch der Fall werden, so gälte dem Widerstand in dem Bereich zwischen 230 und 245 US-Dollar besondere Aufmerksamkeit. Sofern die Bullen ihn im täglichen Chart überwinden könnten, wäre das ein starkes Signal.

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