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Korrekturmodus: Bitcoin sinkt weiter – Kann sich BTC fangen?


Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt: 

  • MicroStrategy kaufte erneut für 10 Millionen US-Dollar BTC. 
  • Derweil zeigt der Markt noch kein deutliches Zeichen für eine Erholung, sondern leidet unter negativen Meldungen. 
  • Die aktuelle Korrektur könnte sich angesichts dessen weiter ausdehnen. 

Der Bitcoin-Kurs krachte nicht nur, aber auch wegen der Kritik von Elon Musk in den Keller. Denn nun gesellen sich schlechte Nachrichten aus China hinzu. Dort dürfen Zahlungsdienstleister und Banken keine Dienstleistungen im Zusammenhang mit Kryptowährungen anbieten, wie Reuters aktuell berichtet

Doch “China FUD” ist nichts Neues, denn alle Jahre kommen solche und ähnliche Verbotsmeldungen auf den Tisch. Doch neben Musk und chinesischer Regulatorik kommt noch eine dritte Komponente hinzu. Viele Trader dürften sich schlicht auf eine Korrektur vorbereitet haben und diese könnte im schlimmsten Fall länger andauern. 

Denn in Hinblick auf Marktanalysen herrschte in den letzten Tagen große Einigkeit bei den Analysten, wo der BTC-Kurs eine Unterstützung finden könnte. Sind sich alle einig, dann sammelt sich an dieser Stelle eine Menge Liquidität und das kann böse enden.  

Auf der Suche nach Unterstützung 

Oft diskutiert wurde dabei das Hoch vom 8. Januar 2021. Denn hier könnte sich der historische Widerstand in eine Unterstützung wandeln, so die Theorie. Tatsächlich erfuhr Bitcoin im Bereich zwischen 42.000 US-Dollar und 44.000 US-Dollar vorläufig Unterstützung. 

Doch diese Decke ist dünn und bröckelt. Wirft man einen Blick in das wöchentliche Chart, dann wird deutlich, dass der Markt am seidenen Faden hängt und neue Tiefs erkunden könnte. Gleichermaßen ist die Situation aber nicht komplett hoffnungslos.  

Denn heftige Korrekturen, die irgendwo zwischen 30 % und 40 % lagen, waren auch während des Bullenmarktes 2017 üblich. Aktuell beträgt die Korrektur etwa 35 % und liegt damit genau in der Spur.  

BTFD – MicroStrategy lässt sich nicht beirren 

Michael Saylors Unternehmen kaufte für 10 Millionen US-Dollar Bitcoin nach. Eine Entscheidung, die auch andere Anleger, die bereits investiert sind, ebenfalls ins Auge gefasst haben dürften. Denn wenn man nicht mit dem absoluten Crash rechnet, dann lohnen sich die Käufe langsam. 

Das Timing ist mit der richtigen Strategie hingegen nicht so entscheidend. MicroStrategy profitiert durch seine regelmäßigen Zukäufe vom Durchschnittskosteneffekt. Aktuell hält das Unternehmen mehr als 92.000 BTC und ist trotz Einbruch mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von 24.450 US-Dollar immer noch im Plus.  

Hinweis: Dieser Artikel ist ausschließlich zur Information bestimmt und stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von jedweden Anlageprodukten und Kryptowährungen dar, sondern spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Kryptowährungen sind volatil und ihr Erwerb ist mit einem hohen Risiko behaftet, welches zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen kann. Die Informationen in diesem Artikel können keine professionelle Anlageberatung ersetzen. Alle Kursangaben erfolgen ohne Gewähr. Bitte beachten Sie dazu auch unseren vollständigen Haftungsausschluss.

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