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IOTA: Mana wird als Reputationssystem auf Pollen eingeführt

IOTA Tangle
© Michaela Richter, Bitcoin-Kurier

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • Mana soll eine Art zweite Währung auf dem Tangle werden.
  • Dabei wird zwischen Consensus Mana und Access Mana unterschieden.
  • Durch Consensus Mana soll ein Reputationssystem für Nodes entstehen, welche die Transaktionen dezentral validieren.

IOTA bastelt immer noch an der Umstellung zum Coordicide, um den Schritt in Richtung Dezentralisierung wagen zu können. Bisher sorgt immer noch der sogenannte Coordinator als zentrale Instanz für die Validierung der Transaktionen.

Im Zuge der Weiterentwicklung plant man die Einführung von Mana und wird dieses auf dem Testnetz Pollen implementieren. Mana soll dazu dienen, die Reputation von Netzwerkknoten zu bestimmen, indem sie für ehrliches und verlässliches Validieren von Transaktionen mit Mana belohnt und für schadhaftes Verhalten durch den Entzug von Mana bestraft werden.

Neben diesem Consensus Mana soll es auch Access Mana geben, welches dazu dient, Datenmengen und die Auslastung des Netzwerks besser zu steuern.

Pollen, Nectar und Honey

Nachdem man Mana auf dem Pollen-Testnetz auf Herz und Nieren geprüft hat, will man sich im nächsten Schritt an die Veröffentlichung des Nectar-Testnetz wagen. Pollen läuft noch unter der Verwendung des Coordinators und erst Nectar wird eine Spielwiese ohne die zentrale Schaltstelle darstellen.

Laut den Entwicklern läuft die Arbeit an Nectar im Hintergrund bereits auf Hochtouren. Bisher hält man an dem Veröffentlichungstermin für den Coordicide im Jahr 2021 fest. Nectar ist aber seinerseits nur ein weiterer Zwischenschritt, denn vorher erfolgt der Release eines dritten Testnetzwerks unter der Bezeichnung Honey.

IOTA-Kurs glänzt im Jahr 2021

Trader und Hodler konnten sich in den letzten zwei Monaten kaum über die Kursentwicklung von IOTA beschweren. Lag man zu Beginn des Jahres 2021 noch bei etwas mehr als 0,31 US-Dollar, so notiert MIOTA nun bei rund 1,26 US-Dollar.

Nachdem Ende Februar eine Korrektur erfolgte, gelang es allerdings nicht, sich dem Jahreshoch von rund 1,70 US-Dollar erneut zu nähern. Neben einer positiven Stimmung am Gesamtmarkt dürfte auch der Fortschritt von Chrysalis und die Annäherung an den Coordicide für die Kursrallye verantwortlich sein.

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