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Genesung: BTC-Kurs erholt sich und zieht den Markt mit

Ripple CTO Bitcoin Wallet
© Michaela Richter, Bitcoin-Kurier

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • Der Bitcoin-Kurs lässt eine Erholung erkennen, die noch in den Kinderschuhen steckt.
  • Auch der Gesamtmarkt kann von dieser Entwicklung vorläufig profitieren.
  • Besonders die Entwicklungen in China gelten als maßgeblich für den Kursrutsch der letzten Woche.

Bitcoin hat eine schwere Woche hinter sich gebracht und nun erstrahlen die Kerzen wieder in einem saftigen Grün. Bei Redaktionsschluss notiert der Bitcoin-Kurs bei rund 40.000 US-Dollar und das scheint den meisten Spekulanten auch wieder Hoffnung für alle anderen Kryptowährungen gegeben zu haben.

Doch der Frieden ist trügerisch, denn die Woche ist noch jung. Außerdem muss sich zeigen, ob Bitcoin in den kommenden Wochen wichtige Preislevel zurückerobern kann, die auf dem Weg nach unten verloren gegangen sind. Daran wird sich auch festmachen, ob die Talfahrt nur ein Dip war oder der knallige Auftakt eines Trendwechsels.

Eine erste Hürde auf dem Weg nach oben dürfte der Widerstand bei etwa 42.500 US-Dollar sein. Das ist allerdings nur ein kurzfristiges Ziel, welches es zu erreichen gilt, um das Projekt „Bullenmarkt“ nicht aufgeben zu müssen.

China stürtzt den Markt ins Chaos

Insbesondere die regulatorischen Bedingungen in China versetzten den Markt letzte Woche in Aufruhr. Dabei zeigte sich nun schlussendlich, dass es sich zwar um eine Veränderung für die Industrie handelt, diese aber in der Lage ist, ihr zu begegnen.

Denn die Miner wechseln schlicht ihr Quartier. Andere wie Bitdeer haben ihre Infrastruktur bereits verlegt. Nun blockieren sie zusammen mit Börsen und anderen Dienstleistern den Zugang für chinesische Bürger. Vermutlich stießen viele Anleger in China daraufhin aus Angst ihre Positionen ab, weil für sie ungewiss ist, ob sie weiter Zugang zum Markt erhalten werden.

Insgesamt scheint sich der Wechsel in China aber nicht nur um Bitcoin zu drehen, sondern generell von dem Wunsch geprägt zu sein, dass Peking die Klimaziele erreicht sehen will.

Dass die Mining-Industrie mit ihrem Strombedarf nun unter die Räder gekommen ist, kann also nicht als exklusive Attacke auf Bitcoin gewertet werden, sondern findet in einem Gesamtzusammenhang statt. Von den Maßnahmen scheint die Innere Mongolei besonders betroffen zu sein, die den Maßnahmenkatalog offensichtlich lokal zu definieren scheint, um die Vorgaben Pekings in die Tat umzusetzen.

Hinweis: Dieser Artikel ist ausschließlich zur Information bestimmt und stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von jedweden Anlageprodukten und Kryptowährungen dar, sondern spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Kryptowährungen sind volatil und ihr Erwerb ist mit einem hohen Risiko behaftet, welches zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen kann. Die Informationen in diesem Artikel können keine professionelle Anlageberatung ersetzen. Alle Kursangaben erfolgen ohne Gewähr. Bitte beachten Sie dazu auch unseren vollständigen Haftungsausschluss.

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