Ethereum

Ethereum: Vitalik Buterin erläutert das „Endgame“

Vitalik Buterin
Ethereum-Gründer Vitalik Buterin. © John Phillips/Getty Images for TechCrunch via Flickr.com (CC BY 2.0)

Das Wichtigste in Kürze:

  • In einem Blogbeitrag erläuterte Buterin seine Vision einer Roadmap für Ethereum.
  • Demnach müssen die Skalierbarkeit und die Sicherheit des Netzwerks weiter verbessert werden.
  • Damit wird deutlich, dass der Abschluss des Großprojekts Ethereum 2.0 weiterhin ein Fernziel verbleibt.

Vitalik Buterin erläuterte in einem Blogbeitrag seine Vision für Ethereum. Noch wartet die Welt gespannt darauf, dass die sogenannte „Beacon Chain“ mit der Ethereum-Blockchain, welche immer noch auf Proof of Work beruht, zusammengeführt wird. Doch der Termin verschiebt sich voraussichtlich weiter nach hinten.

Ursprünglich wurde der Schritt für das erste Quartal 2022 erwartet, doch nun sieht es danach aus, als ob eine Zusammenführung erst im zweiten Quartal möglich wird. Danach wird der Transfer zu Ethereum 2.0 immer noch nicht abgeschlossen sein. Denn nach dem „Merge“ steht die Einführung der Shards an, die ein zentraler Aspekt von Etherum 2.0 werden sollen.

Doch Buterin sieht anscheinend neue Probleme am Horizont aufkreuzen und adressierte diese in seinem Beitrag, welcher den Titel „Endgame“ trägt und kurz nach dem einjährigen Jubiläum der Beacon Chain erschien.

Vertrauen trotz Zentralisierung

Teile von Ethereum werden demnach in Zukunft wesentlich zentralisierter aufgebaut sein. Das liegt u. a. an der verstärkten Nutzung von Second-Layer-Protokollen, aber auch an der Umstellung auf Proof of Stake, die Teile der Infrastruktur des Netzwerks in die Hände weniger Teilnehmer legt. Hier sieht Buterin insbesondere die Produktion der Blöcke nur durch wenige Netzwerkknoten gewährleistet.

Auf Basis dieser Feststellung möchte Buterin die Validierung der Blöcke in eine zweite Ebene bringen, die wesentlich dezentraler und damit zensurresistenter ablaufen soll. Am Ende soll Ethereum dadurch besser skalieren und trotz zentralisierter Blockproduktion immer noch vertrauenswürdig und zensurresistent bleiben.

Angesichts der Tatsache, dass der gesteckte Zeitrahmen für das Großprojekt erneut ausgedehnt werden muss, dürfte es wahrscheinlich bis 2023 dauern, bis Ethereum 2.0 konkret Gestalt annehmen könnte.

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