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Ethereum übernimmt das Ruder: Ether-Kurs verzeichnet Allzeithoch

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© Michaela Richter, Bitcoin-Kurier

Lesedauer für den Artikel: 3 Minuten

Kompakt:

  • Der Ether-Kurs verzeichnet ein Allzeithoch und befindet sich in der Preisfindung.
  • Dies könnte ein weiteres Zeichen für die Fortsetzung der „Altseason“ sein.
  • Vorbedingung ist aber auch, dass Bitcoin keine großen Sprünge nach oben oder unten macht.

Ethereum konnte alleine in den letzten 3 Monaten um rund 92 % zulegen und verzeichnet einen Spitzenkurs von knapp 2.800 US-Dollar. Damit zeigt Ether einmal mehr, wer der Chef im Ring ist, hat man doch in den letzten Monaten ordentlich Konkurrenzdruck erfahren.

Die Binance Smart Chain und Solana schicken sich an, eine Alternative zu der größten und erfolgreichsten Plattform zu bilden, die DeFi-Produkte anbietet. Angetrieben wird die Kursrallye von der Nachfrage am Spotmarkt und der zunehmenden Bildung von langfristigen Positionen.

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Die Anzahl der „Hodler“ nimmt zumindest nach der Zahl der Adressen zu. | Bildquelle: IntotheBlockWerbung

So steigt die Anzahl der Adressen, die Ether seit einem Jahr oder länger halten, seit Jahresbeginn immer weiter an. Doch die Kursrallye könnte auch ein Vorzeichen für die Entwicklung von anderen Kryptowährungen sein.

Bitcoin muss weiter stillhalten

Ausgedehnte Seitwärtsbewegungen kommen den Altcoins sehr entgegen. In den letzten vier Tagen pendelte Bitcoin ein wenig hin und her, machte aber bisher keine Anstalten, alte Höhen zu testen oder den Kontakt zum letzten Tief zu suchen.

Beste Voraussetzungen also, um die Altcoins aufblühen zu lassen. Ethereum konnte hier in der Vergangenheit schon häufiger eine Vorbildrolle einnehmen, die am Ende dazu führte, dass der Markt zeitversetzt nachzog. Und tatsächlich verzeichnen die Top 100 bis auf sehr wenige Ausnahmen allesamt ein Plus in den letzten 7 Tagen.

London Hard Fork steht kurz bevor

Nachdem erst kürzlich die Hard Fork mit dem Codenamen Berlin vollzogen wurde, soll im Sommer gleich der nächste Streich folgen. Die Gebührenstruktur soll sich verändern und könnte im Ergebnis dafür sorgen, dass Ether ein wenig knapper auf dem Markt werden wird.

Derzeit stecken bereits 4 Millionen Ether in der Beacon Chain von Ethereum 2.0 und ca. 50 Millionen Ether sitzen in den Wallets der Hodler. Zusätzlich verlassen viele Coins das Ökosystem nicht mehr, weil die Nutzer schlicht in der DeFi-Welt mit ihren Einlagen verbleiben können. Bei gleichzeitig steigender Nachfrage an den Spotmärkten schließt sich hier nur der Kreis und erklärt das steigende Kursniveau.

Mit der neuerlichen Hard Fork wird also sehr bald ein weiteres fundamentales Ereignis stattfinden, welches Einfluss auf den Markt nehmen könnte.

Hinweis: Dieser Artikel ist ausschließlich zur Information bestimmt und stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von jedweden Anlageprodukten und Kryptowährungen dar, sondern spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Kryptowährungen sind volatil und ihr Erwerb ist mit einem hohen Risiko behaftet, welches zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen kann. Die Informationen in diesem Artikel können keine professionelle Anlageberatung ersetzen. Alle Kursangaben erfolgen ohne Gewähr. Bitte beachten Sie dazu auch unseren vollständigen Haftungsausschluss.

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