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Ethereum: London in den Startlöchern – ETH-Kurs bleibt fragil

Ethereum Hard Fork
© Michaela Richter, Bitcoin-Kurier

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • Das London Upgrade wird ab dieser Woche auf den verschiedenen Testnetzwerken ausgerollt.
  • London wird auch das heiß erwartete EIP-1559 beinhalten, welches die Gebührenstruktur verändern wird.
  • Der Ethereum-Kurs kann sich derweil nur mit Mühe halten und steht unter hohem Druck.

Das London Upgrade steht in den Startlöchern, denn morgen wird es auf Höhe von Block 10.499.401 auf dem Ropsten Testnet ausgerollt. Am 30 Juni folgt dann voraussichtlich Goerli und am 7. Juli startet London auf dem Rinkeby Testnetzwerk. Kovan wird wahrscheinlich erst folgen, wenn das Upgrade auch Teil des Mainnet wird.

Das Upgrade enthält 5 Vorschläge, die damit in die Tat umgesetzt werden sollen. Nämlich EIP-1559, EIP-3198, EIP-2529 sowie EIP-3541 und EIP-3554. Die wohl spannendste und am meisten diskutierte Änderung beinhaltet EIP-1559. Denn damit wird die sogenannte Base Fee eingeführt, welche es im Ergebnis leichter machen soll, abzuschätzen, wie viel man für Transaktionen fairerweise zahlen sollte. Außerdem können Anwender damit ihre Gebühren flexibler festlegen.

Aktuell geht der Markt durch eine sehr schwierige Phase, weshalb die meisten Nutzer nun keine Probleme mehr in den Gebühren sehen dürften. Ethereum-Kurs kämpft mit 2.000 US-Dollar

Ethereum-Kurs kurz vor 2.000 US-Dollar

Nachdem Bitcoin gestern abgerutscht ist, konnte sich auch Ethereum nicht mehr auf den Beinen halten und fiel kurzfristig auf 1.700 US-Dollar ab. Mit der danach erfolgten Korrektur steht der Ether-Kurs zum Redaktionsschluss bei 1.993 US-Dollar und hängt am seidenen Faden.

Letztlich könnte dies der Auftakt für eine bearishe Phase sein, die den Gesamtmarkt noch einiges kosten könnte. Trotz der Zukäufe von Michael Saylor und einem medial diskutierten Interesse durch institutionelle Investoren, welche angeblich bei rund 30.000 US-Dollar in Bitcoin einsteigen wollen, sieht es nicht gut aus.

Zwar lag der Tagesabschlusskurs von BTC oberhalb der 30.000 US-Dollar, aber der Kurs erreichte gleichzeitig auch einen neuen Tiefstand in diesem Jahr. Das gibt die schwache Hoffnung, dass Bitcoin wieder die Range betritt, aus der man grade erst herausrutschte. Unmöglich ist das nicht, denn auch ein Ausbruchsversuch oberhalb der 40.000 US-Dollar scheiterte.

Somit bleibt Anlegern nichts anderes übrig, als darauf zu achten, was die Mutter aller Kryptowährung in Hinblick auf den Kurs als Nächstes unternimmt. Der Markt sendet jedenfalls bisher kein Signal, dass sich der Ethereum-Kurs entkoppeln könnte.

Hinweis: Dieser Artikel ist ausschließlich zur Information bestimmt und stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von jedweden Anlageprodukten und Kryptowährungen dar, sondern spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Kryptowährungen sind volatil und ihr Erwerb ist mit einem hohen Risiko behaftet, welches zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen kann. Die Informationen in diesem Artikel können keine professionelle Anlageberatung ersetzen. Alle Kursangaben erfolgen ohne Gewähr. Bitte beachten Sie dazu auch unseren vollständigen Haftungsausschluss.

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