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Ethereum: Holesky erleidet Fehlstart – Was bringt Dencun?

Ethereum Münze auf Tastatur
Bildquelle: © stock.adobe.com

  • Das neue Testnet sollte gestern gestartet werden.
  • Wegen eines Fehlers musste man den Start verschieben.
  • Holesky soll zweimal größer sein als das Mainnet.

Das neue Testnet von Ethereum trägt den Namen Holesky und ist ambitioniert. Denn es wird wesentlich größer sein, als das aktuelle Mainnet von Ethereum und damit Entwicklern mehr Möglichkeiten bieten. Insbesondere wenn es um das Thema Skalierung geht, verspricht man sich durch die Größe von Holesky einige Vorteile. Rund 1,4 Millionen Validatoren sollen am Testnet beteiligt sein. Zudem will man die Menge an Ether im Testnet deutlich erhöhen, was es Entwicklern ebenfalls erleichtern soll, damit zu arbeiten.

Doch beim Start legte Holesky gestern eine Bauchlandung hin, weil es Schwierigkeiten bei der Konfiguration gab. Im Ergebnis kam der Genesis-Block nicht zustande und damit wird der Start auf die kommende Woche verschoben, wenn man bis dahin nicht noch in weitere Probleme hineinläuft.

Eigentlich sollte der Start von Holesky gestern zum einjährigen Jubiläum des Merge erfolgen. Langfristig könnte es dazu dienen, das Goerli Testnet zu ersetzen. Für Ethereum ist dies aber nicht die einzige Baustelle, mit der man beschäftigt ist.

Dencun-Upgrade soll Proto-Danksharding einführen

Ähnlich wie beim Shapella-Upgrade handelt es sich auch bei Dencun um ein Kofferwort. Die beiden Upgrades Deneb und Cancun werden nämlich sowohl die Konsens- als auch die Ausführungsschicht separat verändern.

Mit Dencun soll auch EIP-4844 eingeführt und damit Proto-Danksharding als Feature eingebracht werden. Dabei handelt es sich um eine Methode, die für Layer-2-Lösungen die Gebühren senken und den Transaktionsdurchsatz erhöhen soll. Erreicht wird das durch sogenannte Data Blobs, welche Rollups günstiger machen, weil sie nicht dauerhaft gespeichert werden müssen.


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Neben Proto-Danksharding wird aktuell auch EIP-7514 diskutiert und damit die Idee, die Obergrenze an Validatoren herabzusetzen. Auf diesem Weg könnte man die Wachstumsrate neuer Validatoren drosseln und würde damit in das Staking eingreifen. Anlass dafür ist die Sorge, dass das Liquid Staking andernfalls ungebremst wachsen und später Probleme verursachen könnte. Damit bleibt für Ethereum ein Jahr nach dem Merge also viel zu tun, um die Vision einer hervorragend skalierbaren Blockchain zu verwirklichen.

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