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Erfolgreiche Migration: Yam Finance will es nochmal wissen

YAM Migration

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • Mitte August wurde ein fataler Bug im Protokoll von YAM entdeckt.
  • Daraufhin entschloss man sich einen Neustart zu wagen, der mit YAMv2 begann.
  • Das neue Protokoll soll diesmal auditiert werden.

Der „Rebase Bug“ war das bittere Ende von YAM, welches sich anschickte, innerhalb nur eines Tages zu den Spitzenprotokollen im DeFi-Sektor zu gehören. Danach brach der Kurs von YAM innerhalb von Minuten ein und Kritiker des DeFi-Hypes sahen sich bestätigt.

Doch Totgesagte leben nun mal länger, und wenn es um Kryptowährungen geht, dann erfüllt sich diese Weisheit immer wieder. Denn bereits kurze Zeit nach dem GAU beschloss man, das Protokoll zu migrieren und eine neue, auditierte Version von YAM auf den Markt zu bringen.

Vom 19. August bis zum 22. August konnte man seine Token migrieren, dieser Prozess wurde erfolgreich abgeschlossen.

YAMv2 ist nur eine Phase

Dabei steht man aber erst am Anfang einer Reihe von Schritten, die unternommen werden, um YAM neues Leben einzuhauchen. Der neue Token erfüllt nämlich nur Platzhalterfunktionen bis das neue Protokoll auditiert werden konnte.

Etwas mehr als 3,7 Millionen YAM Token nahmen an dem Exodus teil und wurden im Tausch für Version 2 verbrannt. Nun wird in einem nächsten Schritt das YAM Protokoll auditiert und sofern hierbei keine unerwarteten Fehler auftreten, die dann ausgebügelt werden müssen, könnte YAM den Neustart wagen.

In diesem Fall wären alle Eigentümer von YAMv2 dazu berechtigt, die Token für YAMv3 einzutauschen.

Governance soll heute starten

Da YAM im Eigentum der Community stehen soll, dürfen Eigentümer von YAMv2 ab heute am neuen Governance-Prozess teilnehmen. Dies geschieht mithilfe von Off-Chain-Abstimmungen und orientiert sich am Verfahren von Balancer.

Damit befindet sich die eigentliche Migration in einer Stasis, die dazu dienen soll, die neue Ausrichtung festzulegen. Alle Mitglieder der Community bekommen somit auch das Recht, eigene Vorschläge einzureichen.

Das klingt zwar sehr gut, aber macht den Zeitplan damit etwas unberechenbarer, weil der Prozess nun einer eigenen Dynamik unterliegt. Man muss schlicht abwarten, welche Vorschläge diskutiert und abgestimmt werden müssen.   

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