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Dogecoin: Update für die Gebührenstruktur vorgeschlagen

Dogecoin Rallye
© Michaela Richter, Bitcoin-Kurier

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • Dogecoin könnte bald eine verbesserte Gebührenstruktur bekommen.
  • Der Vorschlag sieht vor, die Gebühren zu senken und die Kontrolle über die Festlegung den Minern und Node-Betreibern zu überlassen.
  • Bei „Chefentwickler“ Elon Musk stieß der Vorschlag bereits auf Zustimmung.

Dogecoin ist nicht sonderlich flexibel, wenn es um die Festlegung von Transaktionsgebühren geht. Die meisten Regeln, die bis heute in Kraft gesetzt sind, dienten vor Jahren der Bekämpfung von Spam. Das soll sich jedoch bald ändern und Dogecoin-Transaktionen sollen noch günstiger werden.

Gleichzeitig soll die Kontrolle über die Bemessung der Gebühren an die Community zurückgegeben werden und von den Minern und Node-Betreibern nicht nur erhöht, sondern auch gesenkt werden können. Dadurch will man die Transaktionsgebühren wieder in einen Bereich drücken, der so günstig ist, dass man sie kaum bemerkt.

Das es überhaupt irgendeine nennenswerte Entwicklung bei Dogecoin gibt, ist bemerkenswert. Aufwerten kann es den Meme-Coin aber kaum. Ohne den Hype, den Elon Musk um die Kryptowährung generiert hat, dürfte es schwer werden, eine sinnvolle Verwendung für sie zu finden. Via Twitter signalisierte Musk seine Zustimmung für den Vorschlag.

DOGE-Kurs hält sich wacker

Nachdem DOGE am 21. Juni einen massiven Einbruch auf etwa 0,16 US-Dollar erlebte, konnte sich der Kurs in den folgenden Tagen relativ gut davon erholen. Damit erreicht man zwar nicht das Kursniveau vor dem Crash, kann sich aber besser behaupten, als es die Kritiker vermutlich erahnt hätten.

Obwohl der Markt insgesamt durch eine schwierige Phase geht, dürfte Dogecoin noch nicht sämtliches Pulver verschossen haben. Schließlich könnte Elon Musk den Hype erneut ankurbeln. Sollte der BTC-Kurs jedoch weiter einbrechen, dann ist es unwahrscheinlich, dass DOGE dieser Entwicklung trotzen kann. Daran werden auch etwaige Updates nichts ändern können.

Um wieder etwas Hoffnung aufkeimen lassen zu können, müssen die Bullen zunächst die 0,30 US-Dollar-Marke zurückerobern und daran scheiterte man zuletzt am 25. Juni. Sollten die Bären das Ruder übernehmen, so gilt der Marke von 0,16 US-Dollar das Hauptaugenmerk. Hier fand der DOGE-Kurs am 23. April und am 21. Juni Unterstützung, die unbedingt behauptet werden muss, um eine Talfahrt zu verhindern.

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