Szene

Dieser Milliardär verschenkt wirklich Bitcoin und bares Geld


Kompakt:

  • Bill Pulte ist reicher Erbe und Geschäftsmann. Er nutzt seinen Twitter Account, um Geld an Bedürftige zu spenden.
  • Er selbst bezeichnet sich als Erfinder der „Twitter Philanthropie“, die alle Menschen dazu auffordert sich gegenseitig zu helfen.
  • Im Zuge seiner öffentlichen Spendenaktionen verteilt Pulte direkt oder indirekt Bitcoin.

Bill Pulte hat eine beeindruckende Idee in die Tat umgesetzt und eine Bewegung ins Leben gerufen, die sich Twitter Philanthropie nennt. Der Milliardär verschenkt über Twitter Geld an jeden der es dringend braucht.

Dabei verfolgt er ganz unterschiedliche Ansätze, um sein Ziel zu erreichen. Mal verschenkt er eine festgelegte Summe, die zufällig an eine Person vergeben wird. Ein anderes Mal wählt er jemanden aus, der sich mit einem bestimmten Problem bei ihm meldet. Im Prinzip kann sich jeder an seiner fortlaufenden Aktion beteiligen.

Im Geiste seiner Bewegung spendet er aber nicht nur selber. Seine Follower, die er selbst als Teammitglieder bezeichnet, sind dazu aufgerufen selber aktiv zu werden und anderen Menschen beizustehen.  

Pulte befürwortet Bitcoin

In der Vergangenheit sprach sich Pulte für Kryptowährungen aus. Seiner Ansicht nach eröffnen sie die Möglichkeit, all jenen zu helfen, die keinen Zugang zu Bankdienstleistungen haben. Er setzte mit solchen Aussagen für Bitcoin ein großartiges und starkes Zeichen, denn ihm folgen alleine auf Twitter rund 2,8 Millionen Menschen.

Bill Pulte verschenkte Geld via Twitter. Einzige Bedingung: Man musste Bitcoin kaufen.

Zuletzt sorgte Pulte am 10. Juli für Wirbel, weil er Geld unter der Bedingung verschenkte, dass die Beschenkten dafür Bitcoin kaufen und halten müssen. Dabei setzt Pulte stets auf Transparenz und veröffentlichte alle Namen, die sich bei der Aktion über ein Geldpräsent freuen durften.

Die Liste verrät außerdem, welche Hilfe er damit sonst geleistet hat. So reichen in vielen Fällen nur wenige Dollar aus, um den Beschenkten ein Essen zu spendieren.

Verkehrte Welt

Was Scams angeht, so läuft es für Bill Pulte andersherum. Während sich sonst Twitter Nutzer vor Betrug vorsehen müssen, muss der Milliardär sorgfältig abwägen, ob er etwaige Hilfegesuche auch ernst nimmt.

Bisher trotz er etwaigen Betrügern und nimmt es nach eignen Aussagen sogar in Kauf gelegentlich belogen zu werden. Lieber verliert er hin und wieder Geld, als in einem Fall nicht zu helfen, den er hätte mit einer Spende lösen oder lindern können.

Bedenkt man, dass er in vielen Fällen Mahlzeiten spendiert, dann wird schnell klar, warum er diese Einstellung zurecht pflegt. Sollte man – sofern man willig ist zu spenden und den Verlust sehr gut verkraften kann – jemandem ein Essen verwehren, weil man Zweifel an seiner Aufrichtigkeit hegt?

Übrigens, Bill Pulte verschenkt zwar Geld und manchmal auch Bitcoin, aber er wird niemals dazu auffordern ihm Geld zu schicken!

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