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Der Bitcoin-Kurs bricht ein – Ist der Bullrun jetzt beendet?


Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

  • Bitcoin erreichte bei 42.000 US-Dollar ein neues Allzeithoch.
  • Anschließende Korrektur um rund 28 %, auf 30.261 US-Dollar.
  • Mit 33.609 US-Dollar erreichte BTC einen positiven Wochenschluss.  

Der Bitcoin-Kurs konnte am 8. Januar sein vorläufiges Allzeithoch bei einem Kurs von 42.000 US-Dollar bilden. Nach einem erneuten und erfolglosen Versuch, diese Hürde zu überwinden, erfolgte ein Abverkauf an den Märkten. Der BTC-Kurs sank innerhalb von drei Tagen um rund 28 %, auf die Marke von 30.261 US-Dollar.

Die aktuellen Chartformationen lassen eine Reihe von möglichen Szenarien zu. Zum einen könnte sich eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation ausbilden. Dies würde einen erneuten bearishen Trendverlauf stärken.

Zum Redaktionsschluss befindet sich der Bitcoin noch im bullishen Aufwärtstrend. Ein Wochenabschluss oberhalb der 33.609 US-Dollar sollte erreicht werden, um dem Trend weiter zu folgen.

PayPal mit Rekordhandelsvolumen

Parallel zum massiven Einbruch, den der Markt bisher erlebte, stieg das Handelsvolumen auf PayPal auf ein neues Rekordhoch an. Rund 242 Millionen US-Dollar wurden alleine am Montag gehandelt, was das hohe Interesse im Bereich der Kleinanleger gut belegt.

Da dies aber bisher nur Zahlen für den US-Markt sind, darf man immer noch darauf gespannt sein, wie sich ein Rollout auf weitere Länder auswirken wird. Hiervon dürfte nicht nur Bitcoin, sondern auch Ethereum, Litecoin und Bitcoin Cash profitieren, die dadurch ebenfalls an Traktion gewinnen dürften.

Ob am Montag allerdings eher ein Abverkauf oder ein reges Kaufinteresse herrschte, lässt sich indes nicht aus dem Datenmaterial ablesen. Da sich das Volumen gestern jedoch auf 98 Millionen US-Dollar reduzierte, dürfte es sich mit Sicherheit um eine unmittelbare Reaktion auf den Kursverfall gehandelt haben. Damit ist es sehr wahrscheinlich, dass ein Abverkauf stattfand, denn an allen anderen Handelsplätzen wurde zur gleichen Zeit der bisherige Tiefpunkt der laufenden Korrektur registriert und damit einhergehend ein rigoroser Abverkauf.

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