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Coinbase launcht Base: Gratis-NFTs locken Nutzer

Coinbase Advanced Logo
Bildquelle: Ivan Radic | flickr.com (CC BY 2.0)

  • Coinbase hat seine eigene Layer-2-Lösung auf Ethereum gestartet.
  • Allerdings muss „Base“ ohne eigenen Token auskommen.
  • Außerdem kann man sich zum Start von Base einen NFT Airdrop sichern.

Coinbase hat in Kollaboration mit Optimism die Layer-2-Lösung Base auf die Beine gestellt. Base bedient sich zur Absicherung seines Netzwerkes Ethereum und soll ein Bekenntnis von Coinbase darstellen, in Zukunft On-Chain-Produkte zu entwickeln.

Was genau auf der Plattform in Zukunft alles möglich sein wird, liegt noch im Dunkeln. Grundsätzlich sind alle Anwendungsfälle denkbar, die man bereits aus dem dezentralen Finanzwesen kennt. Lending, Trading, NFTs und Gaming sowie vieles mehr. Einen eigenen Token wird es aber wohl nicht geben. Stattdessen werden Transaktionsgebühren mit Ether beglichen.

Auf der Plattform sollen dezentrale Applikationen schneller und günstiger laufen, als direkt auf der Ethereum-Blockchain. Das von Coinbase gesetzte Ziel, 1 Milliarde Nutzer auf Base zu locken, darf getrost als ehrgeizig bezeichnet werden.

Base NFTs werden zum Renner

Über Zora können aktuell NFTs emittiert werden, um den Start von Base zu ehren. Zwar ist der Airdrop an sich kostenlos, aber Nutzer müssen immer noch die Transaktionsgebühren sowie die für den Mint tragen.

Derweil findet bereits mit den Base-NFTs auf Blur und OpenSea schwunghafter Handel statt. Zwar handelt es sich lediglich um ein Logo, aber die Tatsache, dass nur Transaktionsgebühren im Spiel sind, lockten in den letzten Stunden bereits über 100.000 Nutzer an.

Ob den NFTs zu einem späteren Zeitpunkt noch ein Nutzen zukommen wird, ist allerdings fraglich. Denn bislang muss sich Coinbase in diesen Dingen zurückhalten, was primär an den strengen und oftmals unklaren Auflagen der US-Aufsichtsbehörden liegen dürfte. Ihre Haltung dürfte ebenfalls der Grund dafür sein, dass Base keinen eigenen Token bekommen wird. Schließlich müsste man dann fürchten, gegen das US-Wertpapiergesetz verstoßen zu haben. Ein Vorwurf, den die SEC in letzter Zeit in verschiedenen Fällen erhoben hat.

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