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BTC-Kurs packt den Sprung nicht: Was kommt jetzt?

Kursanalyse

Kompakt:

  • Gestern Nacht sackte der BTC-Kurs erneut ab, nachdem er zuvor 39.000 US-Dollar getestet hatte.
  • Ein Ausbruch oberhalb von 40.000 US-Dollar wurde von vielen Anlegern erwartet und als Signal gewertet, um den Bullenmarkt zu retten.
  • Nun steht zur Diskussion, ob der Markt dauerhaft die Reise in Richtung Süden antreten wird.

Die Aufwärtsbewegung war erschöpft und am Ende reichte es nicht für den Sprung oberhalb der 39.000 US-Dollar. So lässt sich der gestrige Handelstag in etwa zusammenfassen. Während Bitcoin sich damit schwer tat, die Hürde zu überwinden, nahmen einige Altcoins Anlauf und konnten im gleichen Zeitraum im Plus abschneiden. Darunter der Binance Coin (BNB) und auch Solana (SOL).

Doch BTC sorgte für Ernüchterung, die noch gestern Nacht auf den Segen hin folgte und so gehen auch die Top-Performer von gestern ins Minus. Bei den Analysten macht sich deshalb schlechte Stimmung breit und schon stehen viele parat, um das Ende des Bullenmarktes medial zu diskutieren. Tatsächlich handelt es sich hierbei um ein mögliches Szenario.

Jedoch darf man die gesamte Entwicklung nicht außen vor lassen. Denn Bitcoin hat in den letzte 12 Monaten eine phänomenale Reise hinter sich gebracht und den Markt auf ein Podest gehoben, welches noch vor wenigen Jahren als unerreichbar gegolten hat. Institutionelle Investoren, PayPal und auch Elon Musk, der zwar nicht mehr in der Gunst des Publikums steht, aber dennoch investiert ist.

BTC muss nicht weiter fallen

Oftmals wird der Markt binär verstanden, was auch daran liegen mag, dass viele Trader eben Short- oder Long-Positionen eröffnen, um ihn zu handeln. Dabei gibt es noch eine dritte Möglichkeit, die neben rauf und runter existiert. Eine Seitwärtsbewegung innerhalb einer Range wäre durchaus denkbar. Denn bisher ist nach dem Crash im Mai kein übermäßiger Druck auf den Kurs ausgeübt worden.

Diese Phasen sind nicht sonderlich spannend und zuletzt quälte sich der Markt 2018 und 2019 über weite Strecken durch eine solche Talsohle. Zu guter Letzt bleibt noch ein weiterer Ausweg, denn Bitcoin erweist sich meistens dann als entscheidungsfreudig, wenn die Massen das Gegenteil erwarten.

Ein Rebound ist möglich

Bisher ist das tägliche Handelsvolumen sehr gering. Das bringt u. a. zum Ausdruck, wie unentschlossen die Situation aktuell noch ist. Sollte am Markt wieder etwas Stimmung aufkommen, so könnte der Funke also schnell überspringen.

Um ein solches Szenario im Spiel zu halten, sollte die Marke von 30.000 US-Dollar nicht dauerhaft unterschritten werden. Ein Ausbruch oberhalb von 40.000 US-Dollar wäre bereits ein gutes Zeichen, obgleich bei 42.500 US-Dollar und 45.000 US-Dollar mit starken Widerständen zu rechnen ist.

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