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Botschaft auf der Blockchain: Inhaber von Bitcoin-Adressen schlägt zurück

Bitcoin Nachricht Wright

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

  • Der Inhaber von 145 Bitcoin-Adressen signierte eine Nachricht, in der er Craig Wright einen Lügner und Betrüger nennt.
  • Wright hatte vor Gericht behauptet, dass ihm diese Adressen gehören.

Langsam entbehrt das Schauspiel jedweder Würde. Craig Wright behauptet bis heute, er sei Satoshi Nakamoto, der berühmte und berüchtigte Erfinder von Bitcoin. Nun fällt dem Australier eine weitere Behauptung auf die Füße.

In einem Rechtsstreit vor Gericht hatte Wright eine Liste von Bitcoin-Adressen vorgelegt, von denen er behauptet, dass sie sein Eigentum sind. Bald könnte der Prozess um das Erbe von Dave Kleiman vorbei sein, denn die eigentliche Hauptverhandlung soll im Sommer beginnen. Das Gericht hat bereits mehrfach zu erkennen gegeben, dass man starke Zweifel an den Darstellungen Wrights hegt.

Nun treibt ein unbekannter Bitcoiner die ganze Angelegenheit auf die Spitze. Er signierte mit 145 der Adressen, die angeblich Wright gehören, eine bitterböse Nachricht.

Wir alle sind Satoshi

Der unbekannte Nachrichtenschreiber verurteilte Wright und richtete gleichzeitig einen Appell an die Öffentlichkeit:

„Craig Steven Wright is a liar and a fraud. He doesn’t have the keys used to sign this message.

The Lightning Network is a significant achievement. However, we need to continue work on improving on-chain capacity.

Unfortunately, the solution is not to just change a constant in the code or to allow powerful participants to force out others.

We are all Satoshi“

paste.debian.net

Eine Überprüfung von Stichproben ergibt, dass die Botschaft echt ist und mit den entsprechenden Private Keys signiert wurde. Die gleichen Stichproben lassen sich auch in der Liste wiederfinden, die Wright eingereicht hat. Damit wird die Angelegenheit für Wright nicht leichter. Das nun mit der Nachricht ein weiterer Beleg dafür auftaucht, dass er in der Angelegenheit sehr wahrscheinlich nicht bei der Wahrheit bleibt, muss ihn eigentlich schon nicht mehr stören.

Entscheidung könnte bald fallen

Das Gericht setzte bereits Fristen. Die Anhörungen werden zum 22. Juni beendet und die eigentliche Verhandlung des Verfahrens beginnt am 6. Juli. Außerdem könnten die Streitparteien vor Beginn eine außergerichtliche Einigung erzielen. Das gilt aber als unwahrscheinlich. Denn es geht um ein Vermögen von etwas mehr als 1 Millionen Bitcoins aus dem Erbe von Dave Kleiman.

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