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Bitterer Crash: Bitcoin fällt auf 42.000 US-Dollar ab

Bitcoin Bärenmarkt

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der Bitcoin-Kurs fiel heute Morgen auf rund 42.000 US-Dollar ab.
  • Der Crash ereignete sich innerhalb von 3 Stunden und sorgte für Chaos am Markt.
  • Jetzt steht zur Debatte, ob dies nicht ein „Dip“, sondern der Auftakt für einen langfristigen Trendwechsel sein könnte.

Bitcoin legte in den frühen Morgenstunden eine regelrechte Bruchlandung hin. Innerhalb von wenigen Stunden brach der Kurs auf rund 42.000 US-Dollar ein. In der Zwischenzeit konnte sich die Situation am Markt etwas beruhigen und zum Zeitpunkt des Schreibens liegt der Kurs bei 46.928 US-Dollar. Das ist allerdings nur ein schwacher Trost.

Zum Jahresende erwarteten viele Experten und prominente Marktteilnehmer eine Kursrallye. Gleichzeitig bot sich der Bereich zwischen 51.000 und 53.000 US-Dollar als Unterstützung an. Das Bitcoin nun bis auf einen Punkt abfällt, der zuletzt im Sommer als Widerstand herhielt, deutet auf eine vollkommen andere Ausrichtung des Marktes hin.

Denn bisher war die These, dass die Bullen die Kontrolle haben und alle Tiefs nur temporär sind. Ein erster Test des Bereiches zwischen 40.000 und 42.000 US-Dollar spricht jedoch dagegen.

Der Markt könnte kippen

Es war genau eben jener Bereich, der in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 besonders heiß umkämpft war. Sollte die Marke von 40.000 US-Dollar unterschritten werden, dann wäre das sicherlich ein extrem negatives Signal.

Kursverluste, die vorübergehend zwischen 25 % und 40 % liegen können, sind auch in einem bullishen Markt für Bitcoin nichts Ungewöhnliches. Es muss sich also jetzt zeigen, ob die Situation in den kommenden zwei Wochen dreht oder weitere Verluste einen Trendwechsel wahrscheinlich machen.

Durch den Abverkauf wird aktuell massiver Druck auf den Kurs ausgeübt. Das spiegelt auch der RSI wider. Nur während des Crashs im Mai konnte der Indikator einen tieferen Wert erreichen. Besonderes Augenmerk gilt jetzt dem Bereich zwischen 51.000 und 53.000 US-Dollar. Denn es wäre bedenklich, wenn die aktuell einsetzende Erholung dort oder vielleicht sogar vorher zum Erliegen käme.

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