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Bitcoin kann sich erholen und zieht Altcoins mit

Rettungsleiter an Hauswand

  • Nachdem der Bitcoin-Kurs am Montag kurz einbrach, konnte er sich zusammen mit dem Aktienmarkt ein Stück erholen.
  • Auch die Altcoins konnten wieder etwas Boden wettmachen, folgen aber nach wie vor dem Bitcoin.
  • Aus Sicht der Charttechnik verbleibt BTC allerdings in einer Range und sendet noch kein starkes Signal, welches eine Trendumkehr bestätigt.

Nach Ostern zeigt sich eine Erholung an allen Fronten. Nicht nur Kryptowährungen blühen auf, sondern auch der Aktienmarkt. So verzeichnet beispielsweise der NASDAQ 100 ein Plus von 2,15 % und auch der DAX kann 1,08 % zulegen. Damit macht sich vorsichtiger Optimismus breit, sah es doch in den vergangenen Wochen so aus, als ob der Kryptomarkt auf verlorenem Posten stünde.

Während Bitcoin an der 42.000 US-Dollar-Marke anklopft, legen auch die Altcoins etwas zu. Dabei zeigt sich jedoch, dass sich dieses Segment des Marktes nicht losgelöst entwickeln kann. Daher ist davon auszugehen, dass die „Alts“ jede Bewegung der Leitwährung nachvollziehen werden. Insgesamt stellt die Erholung ein zartes Pflänzchen dar, denn aus fundamentaler Sicht hat sich die Lage nicht entspannt oder gebessert.

Viele Experten halten eine Rezession für wahrscheinlich und diverse Indizes stützen diese Annahme. So stieg beispielsweise der Erzeugerpreisindex weiter und auch der Verbraucherpreisindex verzeichnete einen neuen Rekord.

Hartnäckige Range

Bitcoin verbleibt im täglichen Chart in einer Range, die ihr oberes Ende bei 44.500 US-Dollar findet. In Richtung Süden liegt die Grenze bei 35.000 US-Dollar. Ausbruchsversuche gab es seit Jahresbeginn in beide Richtungen, wobei ein bullisher Trendwechsel nur realisiert werden kann, wenn Bitcoin erst 48.000 US-Dollar und schließlich 53.000 US-Dollar knackt.

Zuletzt scheiterten die Bullen aber genau an dieser ersten wichtigen Hürde. Damit bleibt die Lage also auch aus Sicht der Charttechnik unverändert. Ohne einen Breakout oberhalb von 48.000 US-Dollar verbleibt Bitcoin bestenfalls in einer Range und im schlimmsten Fall könnten die Bären das Ruder übernehmen und das Tief bei 30.000 US-Dollar testen.

Daher wartet der Markt immer noch auf ein klares Signal und durch die enge Korrelation mit den Tech-Aktien gilt zu erwarten, dass der Kryptomarkt in ähnlicher Weise auf Veränderungen am Aktienmarkt reagiert, wie man es in den letzten Wochen bereits beobachten konnte.

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