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Bitcoin geht auf Tauchstation – Der Ausblick bleibt bullish

Taucher unter einem Boot
Bildquelle: Masako Uchida, pixabay.com

Das Wichtigste in Kürze:

  • Bitcoin erlebte nach dem Allzeithoch vom 10. November keinen starken „bull run“.
  • Stattdessen kam es zu einem Abverkauf, der in erster Linie schmerzhaft für Trader von Derivaten war.
  • Auch alle anderen Krypto-Assets ließen im Zuge des Abverkaufs ordentlich Federn.

Bitcoin ging vorgestern auf eine Reise in Richtung Süden. Allerdings war bei etwa 63.000 US-Dollar mit dem Abverkauf vorläufig Schluss. Der Grund für den Knick dürften wackelige Positionen am Markt für Derivate sein. Denn viele Trader setzten auf den Ausbruch nach dem Allzeithoch von BTC, was es für größere Spieler am Markt sehr attraktiv macht, diese gehebelten Positionen in ihre Stopps oder sogar in die Liquidation laufen zu lassen.

Diese These unterstützen auch Statistiken aus dem Bitcoin-Netzwerk, denn die Zahl der Adressen, die Bitcoin wenigstens für 1 Jahr oder länger halten, ist gemäß der Analyseplattform IntotheBlock seit November 2020 weiter gestiegen. Zieht man die Tatsache hinzu, dass die Akzeptanz für Bitcoin als Investment und als Zahlungsmittel noch nie größer war und voraussichtlich im kommenden Jahr weiter steigen wird, so ist die Situation unverändert bullish.

Allerdings könnte der Bitcoin-Kurs zunächst in einer Range verbleiben, bis er schließlich erneut nach den Sternen greift und vielleicht schon dieses Jahr sechsstellig notieren könnte.

Altcoins rauchen ab

In den letzten 48 Stunden gab es nur wenige Ausnahmen bzw. Investments, die dem Abverkauf trotzen konnten oder gar gestiegen sind. Hier sind Shiba Inu (SHIB) und Algorand (ALGO) besonders erwähnenswert, denn beide konnten sogar eine bessere Performance als Bitcoin hinlegen.

Damit zeigt sich einmal mehr, wie abhängig der Markt von Bitcoin ist. Sollte BTC aber tatsächlich in einer Range bleiben, so könnte das für viele Altcoins eine Chance bedeuten. Denn oftmals zeigt sich dieser Teil des Markts besonders aktiv, wenn sich der Bitcoin-Kurs seitwärts bewegt.

Am Ende dürfte der Knick aber für die meisten lang- und mittelfristigen Anleger gut zu verkraften sein, denn die Kursgewinne sind bei den meisten Top 100 Kryptos extrem hoch, wenn man den aktuellen Stand mit Januar 2021 vergleicht.  

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