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Marktdynamik und Bitcoin-ETFs: Einblick in den Spot-Markt

Bitcoin Münzen
Bildquelle: © stock.adobe.com

  • Die ETFs haben einen erfolgreichen Start hinter sich gebracht. 
  • Befürchtungen bezüglich dauerhafter Abverkäufe haben sich nicht bestätigt. 
  • Das bevorstehende Halving könnte Bitcoin noch 2024 ein neues Allzeithoch bescheren. 

Bitcoin flirtet mit der 50.000 US-Dollar-Marke und beflügelt zusammen mit dem Aktienmarkt die Hoffnungen der Anleger. Ein Grund dafür ist der Erfolg der Bitcoin-ETFs, der zum Start hin nicht unbedingt feststand. Denn der ETF von Grayscale sorgte für einen konstanten Strom an Abflüssen. Doch relativ schnell wurde deutlich, dass die Zuflüsse in die anderen ETFs die Abflüsse von Grayscale übersteigen. Netto legen die ETFs in der Gesamtbetrachtung also kontinuierlich zu. 

Zusammen mit der positiven Stimmung an den Aktienmärkten also die richtigen Signale, die Bitcoin in dieser Woche dazu verhalfen auf 48.000 US-Dollar vorzustoßen. Im April wird das Bitcoin-Halving erwartet, bei dem die Block Subsidy halbiert wird, daher die Rate, mit der neue BTC in Umlauf gebracht werden. Bitcoin wird also in wenigen Monaten knapper und sofern die ETFs weiter für einen Zustrom an Kapital sorgen, könnte das Halving zum Katalysator für eine Kursrallye werden. 

Die Verknappung ist dabei aber nicht entscheidende Faktor, weil sie längst feststeht. Wichtiger sind hingegen die Zahlen bezüglich der Zuflüsse. 

Der Spot-Markt bleibt in fester Hand

Bislang besorgen die ETFs zwischen 10 und 15 Prozent des Handelsvolumens am Spot-Markt. Das ist wahrnehmbar, aber eben nicht viel. Diese Zahlen verraten, dass eine mögliche Kursrallye, die Bitcoin oberhalb von 70.000 Dollar trägt, nicht alleine von den ETFs getragen werden kann. Sie fungieren vielleicht als Impulsgeber, ihre Auswirkung auf den Bitcoin-Kurs sind angesichts des Kräfteverhältnisses doch eher langfristiger Natur. 

Kurz- bis mittelfristig bleibt das Geschehen am Kryptomarkt deutlich relevanter. Dieses Bild kann sich nur ändern, wenn die ETFs mehr Anteil am Handelsvolumen gewinnen. Damit gewinnt das Verhalten von “Bitcoin Walen” und Minern an Bedeutung. Denn sie bewegen hohe Summen an den Spotmärkten. 


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Miner halten die Füße still

Es zeigen sich aktuell zwei positive Trends. Zum einen Verkaufen die Miner weniger Coins, was also den Druck vom Markt nimmt. Zum anderen decken sich die Wale, daher Investoren mit sehr viel Kapital, kontinuierlich mit Bitcoin ein. Im Kontrast dazu konnte man in den letzten Wochen Abflüsse bei den Privatanlegern beobachten, was auf Gewinnmitnahmen hindeutet. 

Im Gesamtbild bleibt Bitcoin also bullisch, denn das sich verändernde Verhältnis zwischen Nachfrage und Angebot ist ein positiver Faktor. Weil in den USA Wahljahr ist, darf man darauf spekulieren, dass die Fed wenigstens bis zum Urnengang keine drastischen Entscheidungen mehr treffen wird. Abzuwarten bleibt hingegen, ob sich die Geschichte in Bezug auf das Halving wiederholt. Denn am Stichtag gab es in der Vergangenheit keine besonderen Kursausschläge. Stattdessen setzte der eigentliche Bullenmarkt erst Monate später ein. 

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