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Bitcoin Crash und Corona Bier – Wenn die Preise purzeln

Bitcoin Crash
Bildquelle: StockSnap, pixabay.com

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Bitcoin gilt vielen als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten. Doch die Mär von „digitalen Gold“ wurde durch den jüngsten Crash entzaubert. Bitcoin eignet sich u. a. für Notfälle, weil es nicht einfach konfisziert werden kann, aber wertvoller wird es dadurch nicht zwangsläufig.

Und so krachte der Bitcoin-Kurs innerhalb von 3 Tagen in den Keller und verlor in dieser kurzen Zeit 1500 US-Dollar an Wert. Nach dieser Talfahrt kam es zu einer leichten Erholung, wodurch der Kurs zur Stunde unterhalb von 8000 US-Dollar pendelt.

Das Coronavirus sorgt weltweit für Angst und Schrecken und die Befürchtung vieler Analysten liegt in einem extrem negativen Effekt auf die Weltwirtschaft, bedingt durch die Auswirkungen von möglichen Epidemien. Die Folgen dieser Ängste sind tatsächlich auch im Alltag zu beobachten. Großveranstaltungen werden abgesagt und viele Arbeitnehmer steigen auf Home-Office um.

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Alarmismus verstärkt den Effekt

Der negative Trend setzt sich für den gesamten Aktien- und Krypto-Markt auch deshalb fort, weil die Medien seit Tagen nur noch ein Thema kennen: Corona. Wie schwerwiegend die Auswirkung der medialen Präsenz sein kann, sieht man am Beispiel der Biermarke Corona.

Die Aktie des Anheuser-Busch Konzerns (WKN: A2ASUV) verlor alleine während der letzten Woche rund 20 Prozent ihres Wertes. Corona Bier ist eine globale Marke des Konzerns, die Nachfrage brach weltweit drastisch ein. Grund dafür ist die starke Assoziation mit dem Virus, obwohl ein kaltes Bier wohl bisher keine grippeähnlichen Infekte ausgelöst haben soll.

Insgesamt 170 Millionen US-Dollar soll die größte Brauerei der Welt verloren haben, u. a. weil Corona nicht mehr so gut läuft.

Bitcoin Halving rückt näher

Nachdem über Monate hinweg das Halving in der Krypto-Presse beschworen und als großer Katalysator einer möglichen Rallye gefeiert wurde, ertönen nun vollkommen neue Klänge. Das Coronavirus könnte die Mining Farmen in China stilllegen, hieß es spekulativ in einem Bericht.

Zurzeit gehen tendenziell mehr Analysten von weiteren Kurseinbrüchen aus, was aber insgesamt nicht negativ betrachtet werden muss. Das Halving wird immer noch am gleichen Termin stattfinden und sofern es sich als ein fundamentales Ereignis für den Bitcoin-Kurs erweisen sollte, so ändert die derzeitige Panik nichts daran.

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