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Bitcoin Chartanalyse: Death Cross sendet Warnsignal

Bitcoin-Kurs fällt
© Michaela Richter, Bitcoin-Kurier

  • Im wöchentlichen Chart hat Bitcoin ein Death Cross vervollständigt.
  • Gleichzeitig hat sich im täglichen Chart ein Golden Cross ausgebildet.
  • Morgen werden die US-Inflationsdaten veröffentlicht und könnten die Stoßrichtung vorgeben.

Während das Death Cross als ein bearishes Signal gewertet wird, ist das Golden Cross ein bullisher Indikator. Die Tatsache, dass Bitcoin im wöchentlichen Chart das bearishe Signal sendet, gibt Grund zu der Annahme, dass die kommenden Wochen besonders hart werden. Denn in der Regel bestimmt der übergeordnete Timeframe den Trend.

Weil aber im täglichen Chart bereits am 6. Februar ein Golden Cross vervollständigt wurde, besteht die Hoffnung, dass die Situation glimpflich ausgeht. In beiden Fällen sollte man jedoch im Hinterkopf behalten, dass es sich nur um zwei Indikatoren handelt, die für sich allein genommen nicht aussagekräftig sind.

Es gibt jedoch auch keinen Grund überschwänglich zu sein, denn bislang zeigten die Bullen eine ausgeprägte Schwäche. Weder der Widerstand bei 24.500 US-Dollar noch das Hoch vom 15. August 2022 konnten in Angriff genommen werden. Obwohl der Januar 2023 also besonders gut ausgefallen ist, reichen die Ergebnisse nicht aus, um durchzustarten.

US-Inflationsdaten werden für Klarheit sorgen

Dabei könnte morgen der Startschuss für eine Kursrallye oder einen weiteren Crash fallen. Denn die US-Inflationsdaten werden einmal mehr darüber Aufschluss geben, ob der FED eine Bekämpfung der Inflation geglückt ist oder ob sie die Zügel straffer anziehen muss.

Sofern die Märkte die Inflationsdaten positiv aufnehmen, so bliebe abzuwarten, ob sich Bitcoin oberhalb von 25.000 US-Dollar bewegen und halten kann. Sollten aus der Veröffentlichung Abverkäufe resultieren, dann muss sich zeigen, ob das Jahrestief 2022 erreicht wird und ob es als Unterstützung dienen kann.

Damit dürfte der Bitcoin-Kurs also einmal mehr von marktexternen Ereignissen abhängig sein. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, wird abwarten, was nach der Veröffentlichung der Daten unmittelbar geschieht. Wer sich zutraut, die Ergebnisse vorwegzunehmen, der kann aggressivere Wetten eingehen und sich bereits jetzt positionieren.  

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