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Bitcoin bei 21.000 USD – Laufen die Bullen in eine Falle?

Kursanalyse

  • Der Bitcoin-Kurs testete heute die Marke von 21.000 US-Dollar.
  • Damit macht sich noch keine ausgedehnte Erholung bemerkbar.
  • Am Ende könnte es sich um eine typische „Bull Trap“ handeln.

Der Bitcoin-Kurs steigt endlich wieder ein Stück in Richtung Norden. Bislang hatten eher die Altcoins und Token gut lachen, aber jetzt könnte BTC vorlegen und in Richtung 25.000 US-Dollar ausbrechen. Einzig und alleine die Tatsache, dass der heutige Test der 21.000-US-Dollar-Marke bislang schwach ausfiel, gibt Anlass für Zweifel an einer Kursrallye.

Sollte Bitcoin nämlich hier abgewiesen und weiter abverkauft werden, so wäre dies ein tendenziell bearishes Signal. Schließlich könnte sich dann ein weiterer Test des unteren Endes der Range anschließen und ein Ausbruch in Richtung 14.000 US-Dollar wahrscheinlicher werden. Somit besteht das Risiko, dass der aktuelle Ausbruchsversuch am Ende zur Falle für die Bullen werden könnte.

Wirklich aufatmen könnte man ohnehin erst, wenn 21.000 US-Dollar mit Schwung überwunden werden und das obere Ende der Range bei 25.000 US-Dollar in Angriff genommen wird. Seit Juni war dies aber nur an drei Handelstagen der Fall, was ebenfalls ein deutliches Zeichen von Schwäche ist. Bislang wurde dieser Bereich nur für Abverkäufe und nicht für Zukäufe genutzt.

Abhängigkeit vom Aktienmarkt bleibt bestehen

Damit bleibt Bitcoin also voll und ganz in seiner Range zwischen 19.000 und 25.000 US-Dollar. Was noch entscheidender sein dürfte, ist die Tatsache, dass der Kryptomarkt immer noch im Schlepptau der Aktienmärkte hängt.

Auch dort hatte das Ergebnis des jüngsten FOMC-Meetings keine drastischen Auswirkungen genommen. Stattdessen sind es die Zahlen aus dem US-Arbeitsmarkt, welche die Stoßrichtung angegeben und für eine leichte Erholung gesorgt haben.

Betrachtet man den Markt perspektivisch, dann wird der 10. November wesentlich wichtiger als jede Preisbewegung, die wir aktuell bei Bitcoin beobachten. Dann werden die US-Inflationsdaten auf dem Tisch liegen und einen Benchmark dafür liefern, ob die Fed weitere Erhöhungen in Betracht ziehen muss oder ob ein Richtungswechsel wahrscheinlicher werden könnte.

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