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Binance CEO: Corona war der Funke für das Pulverfass Wirtschaft

Bitcoin Kurs
© Michaela Richter, Bitcoin Kurier

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

In den letzten Wochen rutschten die globalen Märkte durch die Ausbreitung des Corona-Virus und die damit verbundenen Maßnahmen der Regierungen bedeutend ab. Auch Bitcoin war davor nicht nicht ausgenommen und verlor ungefähr 60% an Wert.

Changpeng „CZ“ Zhao, der CEO von Binance, äußerte sich nun in einem Blogpost dazu. Seiner Ansicht nach kränkelte die Weltwirtschaft bereits vorher. Er zieht Vergleiche zu der Weltwirtschaftskrise im Jahr 2008:

„Im Jahr 2008 gab es keine Pandemie, die die Weltwirtschaft pausierte. Aber ich glaube, das Coronavirus ist nur ein Auslöser, nicht die Ursache. Unsere Wirtschaft sollte stärker sein, zumindest stark genug, um einige Schocks zu überstehen.

Noch wichtiger ist, dass wir 2008 keine andere Wahl hatten, als zu hoffen, dass sich das System, das die Probleme verursacht hat, auf magische Weise von selbst heilt. Aber diesmal haben die Menschen mehr Auswahlmöglichkeiten.“

Changpeng Zhao
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Menschen horten Bargeld, nicht Kryptowährungen

Dennoch sei man noch weit vom Status des Wertspeichers entfernt. Dies führt CZ auf die vergleichsweise niedrige Vertreibung von Kryptowährungen zurück:

„Mit ungefähr nur 1 von 1000 Menschen, die Krypto haben oder akzeptieren, ist es in einer Pandemiesituation noch nicht so nützlich. Wenn die Menschen den Weltuntergang mit leeren Regalen in Geschäften und einem Mangel an Lebensmitteln fürchten, werden sie Bargeld horten wollen. Daher besteht eine erhöhte Nachfrage oder ein erhöhter Druck von Menschen, die ihre Investitionen (Aktien oder Krypto) kurzfristig wieder in Bargeld verkaufen möchten.“

Changpeng Zhao

Und weiter:

„Erwarten Sie nicht, dass Bitcoin garantiert steigt, wenn der Dow Jones-Index abstürzt, oder umgekehrt. Es ist kein perfektes inverses Korrelationsprodukt. Wenn Sie das möchten, sollten Sie nur die Dow Jones Index-Futures shorten.“

Changpeng Zhao

Kein Bailout für Exchanges

Überraschend sind diese Aussagen jedoch nicht. Als CEO der größten Kryptobörse hat Changpeng Zhao sicher auch ein erhebliches Maß an Eigeninteresse den Glauben an Krypto aufrecht zu erhalten. Während reguläre Unternehmen auf einen Bailout durch Regierungen hoffen können, hat man noch nie von einer Finanzspritze für Kryptohandelsplätze gehört.

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