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Auch eToro verzichtet auf XRP – Coinbase droht Zivilklage

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© Michaela Richter, Bitcoin Kurier

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • Das Verfahren der SEC gegen Ripple fordert neue Opfer.
  • Nun streicht auch eToro XRP in den USA aus dem Programm.
  • Derweil betrifft Coinbase im gleichen Kontext eine Zivilklage.

Die Liste der Börsen und Broker, die XRP aus dem Programm nehmen oder wenigstens den Handel auf US-Gebiet oder für US-Kunden aussetzen, wird immer länger. Nachdem Bitstamp, Coinbase und weitere Börsen als bedeutende Handelsplätze wegfielen, gesellt sich nun auch eToro hinzu.

Auch eToro stoppt den Handel mit XRP bis zum 24. Januar 2021 in den USA und gibt seinen Kunden bis zum Stichtag Zeit, ihre XRP-Positionen zu verkaufen. Ab dem 3. Januar wird es außerdem nicht mehr möglich sein, XRP zu kaufen oder zu wechseln. Daher schiebt die Plattform zwar schrittweise, aber dennoch sehr zügig einen Riegel vor. Der Wallet-Service wird für US-Kunden jedoch nicht eingeschränkt.

Damit ist absehbar, dass wenigstens bis zum Ausgang des Verfahrens der US-Markt für XRP mehr oder weniger vollständig zum Erliegen kommt.

XRP-Kurs vorläufig stabilisiert

Der XRP-Kurs rangiert zum Redaktionsschluss bei 0,24 US-Dollar und beginnt damit eine Korrektur nach dem schlimmen Crash zum Jahresende 2020. Die Erholung sollte jedoch mit Vorsicht betrachtet werden, denn ein negativer Ausgang des Verfahrens für Ripple birgt weitere Risiken.

Dass nun weitere Meldungen nach und nach von Handelsplätzen einsickern, die den Handel mit XRP aussetzen, ist anscheinend eingepreist. Zumindest haben sie keine so empfindliche Auswirkung wie noch zur Eröffnung der Klage durch die SEC.

Sofern der Widerstand bei 0,24 US-Dollar überwunden werden sollte, so wartet der nächste Widerstand bei etwa 0,31 US-Dollar.

Coinbase wird verklagt

Für Coinbase nimmt die juristische Auseinandersetzung mit Ripple bzw. XRP eine weitere Form an. Denn in den USA wurde Zivilklage gegen das Unternehmen durch eine Privatperson erhoben. Der Vorwurf besteht im Kern darin, dass der Kläger behauptet, Coinbase habe von dem Status von XRP als Wertpapier gewusst.

Daher sieht sich der Kläger durch Coinbase geschädigt, weil die Börse ein nicht registriertes Wertpapier angeboten haben soll. Nun fordert man entsprechende Entschädigung vor Gericht, was selbstredend voraussetzt, dass sich das Gericht der Klägerperspektive anschließt.

Ob der Kläger damit jedoch Erfolg haben kann, ist in den Augen vieler Marktbeobachter noch strittiger als die Klage gegen Ripple. Gleichermaßen ist aber offen, wie sich ein Gericht entscheiden könnte, wenn die SEC tatsächlich das Verfahren gegen Ripple gewinnt.

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