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Arbitrum: Welche Ziele nehmen Airdrop-Jäger noch ins Visier?

Lastenfallschirm am Himmel
Bildquelle: David Mark, pixabay.com

  • Airdrops werden bei Projekten in letzter Zeit immer beliebter.
  • Hier konnte bereits bis zu 50.000 US-Dollar pro Person geclaimt werden.
  • Die Projekte erhalten im Gegenzug fast kostenfreies Marketing für unbekanntere Tokens & Coins.

Airdrops sind beliebter als je zuvor. Unbekannte Projekte erhalten kostenlose Aufmerksamkeit und Airdrop Jäger können saftige Gewinne einsammeln. Kein Wunder also, dass diese immer beliebter werden.

Bei kürzlichen Drops konnten bei Aptos und seinem Testnet in der Spitze 7.000 bis 10.000 Dollar abgestaubt werden, bei Optimism sogar zwischen 10.000 und 50.000 US-Dollar. Dabei ist allerdings nie ganz klar, welche Tätigkeiten den Anwender zum Erhalt von Token qualifizieren und wie diese Airdrops steuerlich zu sehen sind.

Aktuelle Ziele der Airdrop-Jäger

Doch um an die teilweise wirklich hohen Gewinne zu kommen, muss auch das richtige Projekt gefunden werden. Aktuell stürmen viele zum Arbitrum-Layer-2-Netzwerk, da hier bereits ein Drop angekündigt wurde. Laut dem Krypto-Forschungsunternehmen Delphi Digital sind die Transaktionen hier um mehr als 500 Prozent seit August angestiegen, mehrheitlich vermutlich in der Hoffnung hier einige Gewinne abzugreifen.

Ein weiteres Ziel dürfte aber auch das Projekt Sui sein, welches zuletzt in den sozialen Netzwerken sehr hoch gehypt wurde. Hier strömen zwar sehr viele User auf die Plattform, ob es am Ende aber tatsächlich einen Airdrop gibt ist noch nicht gesichert. 

Goldgräberstimmung mit Schattenseiten

Allgemein scheint sich gerade in diesem Bereich eine neue Goldgräberstimmung zu bilden. Ähnlich wie wir es in der Realität im Markt für Sneaker oder Collectibles allgemein sehen, gibt es immer mehr Spekulanten, die auf schnelles Geld aus sind.

Dass dies allerdings auch negative Auswirkungen haben kann, sieht man an Aptos. Das bereits vorher erwähnte Projekt führte am 19.10 einen Airdrop an seine Community durch. Dabei konnten die ausgeschütteten Tokens in der Spitze zwischen 7000 und 10.000 US-Dollar verkauft werden. Doch das verwässerte nicht nur bisher bestehende inaktive User, sondern ließ auch den eigenen Kurs abstürzen.

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