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Andreas Antonopoulos erklärt: Welche Auswirkung hat das Bitcoin-Halving?

Bitcoin Halving Andreas Antonopoulos
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Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Es ist eines der am meisten diskutierten Ereignisse für Bitcoin. Das sogenannte Halving wird dafür Sorge tragen, dass Miner in wenigen Tagen nur noch die Hälfte an Bitcoin produzieren. Die Block Reward beträgt, sobald das Netzwerk Block 630.000 erreicht, dann nur noch 6,25 BTC pro geschürften Block.

Seit Mitte letzten Jahres drehen sich in unzähligen Artikel und Medienberichte um das Ereignis, dabei ist gar nicht klar, was Anleger und Enthusiasten überhaupt zu erwarten haben. In bestimmter Hinsicht wurde das Halving zu einer Art Gezeitenwende verklärt, die einen sagenumwobenen Kursanstieg zur Folge haben sollte. Egal ob 100.000 oder 250.000 US-Dollar, die Schlagzeilen überschlugen sich für lange Zeit.

Doch zum Glück gibt es in der Bitcoin-Szene eine Stimme der Vernunft. Andreas Antonopoulos genießt wohl auch deshalb einen ausgezeichneten Ruf, weil er sich an Preisspekulationen nicht beteiligt. Was er aber in seinem letzten Q&A Video zum Thema „Bitcoin Halving“ zu sagen hatte, ist grade deshalb hochinteressant und lehrreich.

Wird ein Mining-Monopol entstehen?

Eine Befürchtung, die wahrscheinlich von vielen Beobachtern geteilt wird, liegt in der Annahme begründet, dass sich durch das Halving kleinere Miner verabschieden müssen, weil sie nicht mehr profitabel arbeiten können.

Im Ergebnis wäre dann ein Monopol durch große Miner zu befürchten, was der Idee der Dezentralisierung entgegenlaufen würde. Hier verweist Antonopoulos primär auf die Bedeutung der laufenden Kosten und die Effizienz der verwendeten Hardware. So wird seiner Auffassung nach, der Wettbewerb zwar verschärft, aber keine Monopolstellungen begünstigt.

In diesem Zusammenhang sieht er eher die regionale Verfügbarkeit von ASIC-Hardware und günstiger Elektrizität als problematisch an.

Der Bitcoin-Kurs bleibt ein großes Fragezeichen

Obwohl er eigentlich keine Aussagen über den Preis trifft, kommentierte Antonopoulos auch die möglichen Auswirkungen des Halvings auf die Märkte. Abhängig davon, wie die Marktteilnehmer das Ereignis bewerten, könnte kurzfristig Volatilität entstehen.

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Die Fragestunde mit Andreas M. Antonopoulos im englischen O-Ton.

Nachdem das eigentlich Halving vollzogen ist, würde aber alles wieder zur Normalität zurückkehren. Dies wäre zumindest die letzten beiden Male der Fall gewesen, als er ein Halving aktiv beobachtete, so Antonopoulos. Alle weiteren Spekulationen, wie sich der Preis konkret entwickeln könnte, sind in seinen Augen nichtssagend und wenig hilfreich.

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