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XRP: Falschmeldung zum BlackRock ETF lässt Kurs steigen


  • Gestern Nacht verbreitete sich Falschmeldung, dass BlackRock einen XRP-ETF plant.
  • Der Markt reagierte und der XRP-Kurs legte, korrigierte jedoch im Anschluss scharf.
  • Der Schaden für Anleger fiel insgesamt gering aus, kann aber nur schwer bemessen werden.

Als BlackRock letzte Woche den geplanten Ethereum-ETF in Delaware registrieren ließ, trat die Meldung darüber eine Kursrallye los. Gestern Nacht versetzte die nächste Meldung den Markt in Wallung, denn BlackRock soll den „iShares XRP Trust“ im gleichen Bundesstaat registriert haben. Doch dabei handelte es sich um eine Falschmeldung.

Ob diese bewusst gestreut wurde oder lediglich als Scherz gedacht war, lässt sich im Nachgang schwer überprüfen. Fakt ist, dass der Markt direkt reagierte und XRP binnen kürzester Zeit bei 0,75 US-Dollar notierte. Doch der Spuk war schnell vorbei, als deutlich wurde, dass es sich um eine Falschmeldung handelt. Der Kurs fiel kurzfristig auf 0,63 US-Dollar zurück und erholte sich im Anschluss binnen weniger Stunden.

In der Zwischenzeit ist auch der Eintrag im Register verschwunden, obgleich auf Social Media trotzdem weiter diskutiert wird, ob es nicht doch zu einem XRP-ETF kommen könnte.

Jeder kann das Formular ausfüllen

Um einen Registereintrag vorzunehmen, braucht es nicht viel. Die Zahlung einer Gebühr reicht aus, um einen Platzhalter zu bekommen, bis der Antrag vollständig eingereicht wurde. Offensichtlich wurde diese Option genutzt, um den XRP-Kurs zu manipulieren.

Wer dafür verantwortlich ist, konnte bislang nicht geklärt werden. Der Schaden wird bislang bei 7 Millionen US-Dollar verortet. Primär hat es Trader erwischt, die Futures mit Hebel handeln. Ihre Positionen wurden schnell liquidiert, weil sie anscheinend nicht auf eine Bestätigung warten wollten. Allerdings handelt es sich dabei um eine Schätzung auf Basis der Liquidationen, die in dem Zeitraum gemessen wurde. Wie viele Spot-Trader jetzt auf dem Papier rote Zahlen sehen, ist hingegen nicht bekannt.

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Anleger sollten sich also bei zukünftigen Meldungen vorsehen und lieber eine Bestätigung abwarten. Dies ist nicht das erste Mal, dass der Markt mit einem Trick manipuliert wurde. Im September 2021 vermeldeten sogar Reuters und CNBC, dass Litecoin eine Partnerschaft mit Walmart eingegangen sei. Über eine gefälschte Pressemitteilung wurden die Redaktionen kurzerhand getäuscht.  

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