Warum CoinTracking unser Steuer-Tool-Testsieger ist
CoinTracking – Erfahrungen und Test 07/2026
Zuletzt aktualisiert:
CoinTracking ist eines der ältesten Krypto-Steuer-Tools überhaupt: Der Münchner Anbieter ist seit 2012 am Markt und bereitet Deine Trades aus Börsen, Wallets und Blockchains so auf, dass Du sie beim Finanzamt einreichen kannst. In unserem Steuer-Tool-Vergleich ist CoinTracking der Testsieger – vor allem wegen der enormen Datenanbindung und der konsequent auf das deutsche Steuerrecht zugeschnittenen Berechnung.
Für diesen Test haben wir das Tool über einen längeren Zeitraum selbst genutzt: Konto angelegt, echte Transaktionen per CSV und API importiert, einen vollständigen Steuerreport erzeugt und den Support kontaktiert. Wo CoinTracking glänzt, wo es hakt und für wen sich der Anbieter lohnt, liest Du in unserem Erfahrungsbericht.
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CoinTracking
CoinTracking bleibt für den deutschen Markt die Referenz unter den Krypto-Steuer-Tools. Kein anderer Anbieter im Test bindet so viele Börsen, Wallets und Blockchains an, und die Steuerlogik ist als deutsches Unternehmen konsequent auf das hiesige Recht ausgerichtet – von FIFO über die einjährige Haltefrist bis zur fertigen Anlage SO für ELSTER. Auch die Auswertungstiefe mit über 25 Analyseansichten sucht ihresgleichen. Punktabzug gibt es einzig bei der Oberfläche: Sie ist funktional, wirkt aber weniger modern als bei jüngeren Wettbewerbern und kann Einsteiger anfangs überfordern. Unterm Strich ist CoinTracking die vielleicht vollständigste Lösung am Markt – und verdient sich den Testsieg.
4.8
Vorteile
- Über 400 Börsen, Wallets und Blockchains angebunden
- Konform für die deutsche Steuererklärung: Anlage SO, FIFO/LIFO/HIFO, 14 Berechnungsmethoden
- Sehr großer Funktionsumfang mit über 25 Analyseansichten
- DeFi, Staking, Mining und NFTs werden erfasst und steuerlich eingeordnet
- Full-Service mit Steuerberatern für komplexe Fälle
- Deutscher Firmensitz, ISO/IEC 27001:2017, DSGVO, Server in der EU
- Lifetime-Lizenzen verfügbar
Nachteile
- Kein kostenloser Steuerreport (gilt allerdings für alle Wettbewerber)
- Oberfläche weniger modern als bei Blockpit oder Waltio
- Für Einsteiger anfangs etwas unübersichtlich
- API-Import erst ab dem Pro-Tarif
CoinTracking im Überblick: Die wichtigsten Fakten
Bevor wir ins Detail gehen, die wichtigsten Eckdaten auf einen Blick:
| Betreiber | CoinTracking GmbH, München |
|---|---|
| Gründung | 2012 (erste öffentliche Version 2013) |
| Geschäftsführer | Dario Kachel (Gründer & CEO) |
| Angebot | Steuer-Reports, Portfolio-Tracking und Full-Service |
| Import | 300+ Börsen, 40+ Wallets, 100+ Blockchains (über 400 Anbindungen) |
| Coins & Token | über 27.500 erfassbar |
| Berechnungsmethoden | 14, u. a. FIFO, LIFO und HIFO |
| Sprachen | Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und 10 weitere |
| Sicherheit | ISO/IEC 27001:2017, DSGVO, SSL/TLS, Server in der EU, 2FA |
| Preise | Free · Steuerreport ab 39 €/Jahr · Lifetime-Lizenzen verfügbar |
| Besonderheit | CoinTracking Full-Service mit angeschlossenen Steuerberatern |
| Support | Helpcenter, E-Mail, Discord und Telegram (kein Telefon) |
Was ist CoinTracking?
CoinTracking ist in erster Linie ein Krypto-Steuer-Tool, bietet darüber hinaus aber umfangreiche Funktionen zur Portfolio-Verwaltung. Hinter der Plattform steht die CoinTracking GmbH mit Sitz in München, gegründet 2012 von Dario Kachel, der das Unternehmen bis heute als CEO führt. Damit gehört CoinTracking zu den ältesten Anbietern im gesamten Krypto-Steuer-Segment.
Neben Privatkunden nutzen nach Anbieterangaben über 25.000 Unternehmenskunden die Plattform, weltweit sind es mehr als zwei Millionen Nutzer. Die Software richtet sich damit sowohl an Einsteiger, die einmal im Jahr ihre Krypto-Steuer erledigen wollen, als auch an aktive Trader und professionelle Anwender mit komplexen Portfolios – und über den Full-Service sogar an Fälle, die man lieber komplett in Expertenhände gibt.
Import und Datenanbindung im Test
Die Datenanbindung ist die größte Stärke von CoinTracking. Über 400 Börsen, Wallets und Blockchains lassen sich einbinden, insgesamt sind mehr als 27.500 Coins und Token erfassbar. Im DACH-Raum gehört das Tool damit zu den Lösungen mit der breitesten Abdeckung. In unserem Test ist uns keine relevante Krypto-Börse begegnet, die sich nicht anbinden ließ – ein kurzer Blick in die Integrationsliste im Account lohnt trotzdem, um zu prüfen, auf welchem Weg Deine Wunschplattform angeschlossen wird.
Unterstützt werden unter anderem Binance, Coinbase, Kraken, Bitvavo und Bitpanda, dazu Wallets von Ledger und MetaMask sowie Blockchains wie Bitcoin, Ethereum und Solana. Für den Import stehen Dir drei Wege offen:
1. Import per API
Am schnellsten geht es über die API. Dabei liest CoinTracking Deine Transaktionen automatisch aus – auch neue Trades landen fortlaufend im Konto. Wichtig für die Sicherheit: Du vergibst ausschließlich Leserechte. CoinTracking kann Deine Vorgänge auslesen, aber keine Trades ausführen und keine Auszahlungen veranlassen. Der API-Zugang ist erst ab dem Pro-Tarif enthalten; im Free-Tarif lässt er sich über einen kostenlosen 7-Tage-Testzugang inklusive unbegrenzter Importe ausprobieren.
2. Import per CSV-Datei
Fehlt eine API oder möchtest Du sie nicht nutzen, importierst Du Deine Historie per CSV. Die passenden Dateien findest Du meist direkt im Export-Bereich Deiner Börse; CoinTracking führt Dich Schritt für Schritt durch den Prozess. So lassen sich zum Beispiel auch die Krypto-Transaktionen von Trade Republic über den CSV-Export erfassen.
3. Manuelle Erfassung
Ältere Bestände, die bisher nur in einer Excel-Tabelle stehen, trägst Du über den Menüpunkt „Coins eintragen“ manuell nach. Praktisch: Transfers zwischen zwei eigenen Wallets kannst Du als nicht steuerpflichtig kennzeichnen, damit sie die Berechnung nicht verfälschen.
Steuerreport und Finanzamt-Konformität
Der Steuerbericht ist das Herzstück von CoinTracking. Aus Deinen importierten Transaktionen erstellt das Tool eine aufbereitete Übersicht über Portfoliowert, Gewinne, Verluste und steuerrelevante Aktivitäten. Voraussetzung ist eine möglichst lückenlose Transaktionshistorie. Den Bericht erzeugst Du über den Menüpunkt „Steuer Report“, wählst Berechnungsmethode, Zeitraum und Transaktionen aus und exportierst das Ergebnis als PDF, Excel oder CSV.
Für Deutschland rechnet CoinTracking nach FIFO (alternativ stehen LIFO, HIFO und weitere Methoden bereit), berücksichtigt die einjährige Haltefrist und die Freigrenze von 1.000 € für private Veräußerungsgeschäfte und generiert die Anlage SO als fertiges PDF, das Du direkt für ELSTER verwenden kannst. Den Bericht kannst Du zudem nach WISO Steuer und SteuerGo exportieren, ein Import in die SteuerSparErklärung ist ebenfalls möglich; für Geschäftskunden steht eine DATEV-Schnittstelle bereit.
DAC8 ab 2026: Krypto-Dienstleister in der EU müssen Transaktionsdaten künftig stärker erfassen und an die Steuerbehörden melden. CoinTracking hilft Dir dabei, Deine eigenen Aufzeichnungen sauber zu dokumentieren und mit den importierten Börsen- und Wallet-Daten abzugleichen – so bist Du auf die verschärften Meldepflichten vorbereitet.
Im Steuerbericht weist das Tool auf ungelöste Probleme mit roten Warnungen hin – etwa, wenn für einen Verkauf kein passender Kauf gefunden wurde und der Coin mit einer Kostenbasis von 0 berechnet würde. Das erspart böse Überraschungen, verlangt aber ein Grundverständnis, um die Hinweise korrekt aufzulösen.
Reporting und Auswertungen
Charakteristisch für CoinTracking ist die enorme Funktionsbreite bei den Auswertungen. Über 25 anpassbare Analyseansichten zeigen Dir Bilanzen nach Börse, Währung oder Tag, dazu Gebühren, Kursverläufe und detaillierte Handelsstatistiken. Das Dashboard fungiert dabei als Statistik-Zentrale: Du siehst den aktuellen Wert Deiner Coins, die Verteilung Deines Vermögens und die Anzahl Deiner Trades pro Börse auf einen Blick.
Darüber hinaus kannst Du realisierte und offene Gewinne analysieren, die Performance einzelner Positionen nachvollziehen und über die Charts-&-Trends-Funktion Kursdaten zu Tausenden Kryptowährungen abrufen. So behältst Du nicht nur Dein eigenes Portfolio, sondern den gesamten Markt im Blick. Für Einsteiger ist diese Tiefe anfangs viel – wer sich einarbeitet, bekommt aber Auswertungen, die kaum ein anderes Tool in dieser Detailschärfe liefert.
Funktionsumfang: DeFi, Staking, NFTs & Co.
Über klassische Käufe und Verkäufe hinaus erfasst CoinTracking auch komplexere Vorgänge und ordnet sie steuerlich ein: Margin-Trades, Futures, Staking-Rewards, Mining-Erträge, Lending, Liquidity Pools, Airdrops und DeFi-Interaktionen. Gerade diese Punkte werden in der Steuererklärung schnell zur Stolperfalle – hier zahlt sich die Funktionsbreite besonders aus.
Über den Transaktionstyp gibst Du selbst an, um welche Art von Vorgang es sich handelt. Ein Transfer zwischen zwei eigenen Wallets ist beispielsweise kein steuerpflichtiges Veräußerungsgeschäft und lässt sich entsprechend kennzeichnen. Ergänzt wird das Ganze durch eine App für iOS und Android sowie durch Schnittstellen zu Steuerprogrammen – ein rundes Ökosystem, das kaum Wünsche offenlässt.
Ist CoinTracking sicher und seriös?
CoinTracking gilt insgesamt als sicher und seriös. Der Anbieter ist seit 2012 am Markt, hat seinen Sitz in München und unterliegt der DSGVO. Zusätzlich ist CoinTracking nach ISO/IEC 27001:2017 zertifiziert, die Server stehen in der EU, Verbindungen werden per SSL/TLS verschlüsselt und API-Schlüssel verschlüsselt gespeichert.
Zu den weiteren Sicherheitsfunktionen zählen die Zwei-Faktor-Authentifizierung, regelmäßige Backups und die Möglichkeit, sich anonym zu registrieren. Beim API-Import vergibst Du ausschließlich Leserechte, sodass CoinTracking Deine Transaktionen auslesen, aber nicht auf Deine Coins zugreifen kann. In unseren Praxistests lief das Tool über den gesamten Zeitraum stabil.
Ist CoinTracking Betrug? Nein. CoinTracking ist ein regulär operierender deutscher Anbieter, der seit über einem Jahrzehnt am Markt ist und nach eigenen Angaben von über zwei Millionen Nutzern weltweit verwendet wird. Es gibt keine Hinweise darauf, dass es sich um einen unseriösen Dienst handelt.
CoinTracking Kosten und Tarife
Neben der kostenlosen Free-Version bietet CoinTracking vier kostenpflichtige Tarife. Die Preise starten bei 39 € und richten sich nach der Anzahl der Transaktionen. Anders als viele Mitbewerber lässt CoinTracking Dir die Wahl zwischen Jahresabo, 2-Jahres-Abo und Lifetime-Lizenz – ein echter Pluspunkt. Die Free-Version beschränkt sich allerdings auf die Portfolio-Ansicht; ein Steuerreport ist darin nicht enthalten.
| Paket | Free | Starter | Pro | Expert | Unlimited |
|---|---|---|---|---|---|
| Jahresabo | 0 € | 39 € | 129 € | ab 219 € | 769 € |
| Lifetime-Version | 0 € | 199 € | 569 € | ab 969 € | 5.999 € |
| Transaktionen | 0 | 200 | 3.500 | 20.000–100.000 | keine Limits |
| Steuerreport | ❌ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ |
| API-Zugang | ❌ | ❌ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Bevorzugter Support | ❌ | ❌ | ❌ | ✅ | ✅ |
Der Expert-Tarif ist in drei Unterstufen für 20.000 bis 100.000 Transaktionen gegliedert.
Über den Link des Bitcoin-Kurier erhältst Du einen dauerhaften Rabatt von 10 % auf alle kostenpflichtigen Tarife. Saisonal kommen Aktionen etwa zum Black Friday oder zum Start der Steuersaison hinzu – ein Blick auf laufende Angebote vor dem Kauf kann sich also lohnen.
CoinTracking Full-Service
Beim CoinTracking Full-Service übernimmt ein Team aus Experten die Arbeit: Import und Validierung aller Transaktionen von Börsen, Wallets und Blockchains, die Bearbeitung komplexer Fälle wie Margin-Trades, DeFi oder NFTs sowie die Validierung des fertigen Steuerberichts. Auf Wunsch ist die Unterstützung durch Steuerberater zubuchbar.
Der Service ist gestaffelt: Für einfache Portfolios beginnt er bei 999 €, für komplexe Fälle ohne Transaktions- oder Wallet-Limit liegt er bei 2.499 €. Daneben gibt es eine günstige Account-Prüfung als Einstieg sowie eine Express-Variante, wenn es schnell gehen muss; Nutzer des Unlimited-Tarifs erhalten Rabatt. Lohnen kann sich das Angebot vor allem, wenn Du sehr viele Transaktionen, zahlreiche Wallets oder über Jahre keine sauberen Aufzeichnungen hast. Den passenden Umfang klärst Du im kostenlosen Erstgespräch.
CoinTracking für Deutschland, Österreich und die Schweiz
CoinTracking ist international einsetzbar, hat seinen Schwerpunkt aber klar im DACH-Raum und bildet die jeweilige nationale Rechtslage ab. Für Deutschland rechnet das Tool nach FIFO, berücksichtigt die einjährige Haltefrist und die Freigrenze von 1.000 € und liefert die Anlage SO als fertiges PDF für ELSTER oder als Export für WISO.
Für Österreich bildet CoinTracking die seit dem 1. März 2022 geltende Rechtslage ab: Krypto-Gewinne unterliegen grundsätzlich dem besonderen Steuersatz von 27,5 % (KESt), unabhängig von der Haltedauer. Steuerpflichtig wird allerdings erst der Verkauf gegen Fiat – der reine Tausch zwischen Kryptowährungen bleibt steuerfrei. Für die Schweiz steht, da private Kapitalgewinne dort in der Regel steuerfrei bleiben, weniger die Gewinnermittlung im Vordergrund als die saubere Dokumentation der Bestände für die Vermögenssteuer.
App und Bedienung
Die Oberfläche ist trotz der vielen Funktionen sinnvoll strukturiert, wirkt allerdings nicht mehr taufrisch: Im Vergleich zu moderneren Tools wie Blockpit oder Waltio sieht man CoinTracking sein Alter etwas an. Das ist der häufigste Kritikpunkt am Tool – funktional bleibt es dennoch eines der stärksten Angebote am Markt. Einsteiger sollten sich zu Beginn etwas Zeit zum Einarbeiten nehmen.
Die Anmeldung ist unkompliziert und in unter einer Minute erledigt; ein Benutzername und ein Passwort genügen, die E-Mail-Adresse ist optional, aber empfehlenswert. Neben der Web-Version gibt es eine App für iOS und Android, mit der Du Portfolio und Steuerstand auch unterwegs im Blick behältst. Im Apple App Store kommt die Anwendung auf 4,7 von 5 Sternen – ein Eindruck, der sich mit unserem Test deckt.
Kundenservice und Support
Der CoinTracking Support ist kostenlos verfügbar. Neben den klassischen Kontaktwegen ist der Anbieter auch in großen Krypto-Foren wie CoinForum und Bitcointalk vertreten, was hilfreich sein kann, wenn Du schnell Antworten aus der Community suchst. Für den direkten Austausch stehen außerdem ein Telegram-Kanal und ein Discord-Server bereit, ergänzt um einen ausführlichen FAQ-Bereich.
| Social Media | ✅ |
|---|---|
| Chatbot | ✅ |
| Telefonischer Support | ❌ |
| E-Mail / Formular | ✅ |
| Deutscher Kundenservice | ✅ |
| FAQ | Ausführlich |
Der Kundenservice ist auf Deutsch und Englisch verfügbar. Besonders hilfreich finden wir die Liste an Steuerberatern, die CoinTracking bereitstellt: Darüber findest Du weltweit Ansprechpartner, die mit Krypto-Steuern vertraut sind. Insgesamt erfüllt CoinTracking die wichtigsten Anforderungen an einen gut erreichbaren Support – ein Telefonkanal fehlt allerdings.
CoinTracking Alternativen
Es gibt mehrere Alternativen, mit denen Du Deine Krypto-Steuererklärung vorbereiten kannst. Aus unserer Sicht sind jedoch nur wenige Tools ähnlich gut auf den deutschen Markt ausgerichtet. In unserem Vergleich konnten neben dem Testsieger CoinTracking vor allem Blockpit, Waltio und Coinfox überzeugen.
| Anbieter | CoinTracking | Blockpit | Waltio | Coinfox |
|---|---|---|---|---|
| API | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Preis/Jahr (günstigste Pro-Version) | ab 39 € | ab 49 € | ab 39 € | ab 29,99 € |
| Kostenloser Steuerreport | ❌ | ❌ | ❌ | ❌ |
| Lifetime-Account | ✅ | ❌ | ❌ | ❌ |
Waltio punktet vor allem mit der moderneren Oberfläche und einem besonders einfachen Steuerreport. CoinTracking ist im direkten Vergleich jedoch umfangreicher und bietet mehr Funktionen für detaillierte Auswertungen. Mehr dazu liest Du in unseren Beiträgen zu Waltio sowie im Krypto-Steuer-Tools-Vergleich.
Für wen ist CoinTracking geeignet?
CoinTracking lohnt sich vor allem für Anleger, die ihre Krypto-Steuern möglichst vollständig, automatisiert und mit hoher Detailtiefe erledigen möchten. Das gilt für Einsteiger, die mit Free oder Starter günstig starten wollen, genauso wie für aktive Trader mit komplexen Portfolios über mehrere Börsen, Wallets sowie DeFi-, Staking- oder NFT-Aktivitäten.
Seine Stärken zeigt das Tool immer dann, wenn Daten aus vielen Quellen zusammengeführt, korrekt eingeordnet und finanzamtgerecht aufbereitet werden müssen. Die automatische Anlage SO, der Export zu WISO und SteuerGo sowie der Full-Service mit angeschlossenen Steuerberatern machen CoinTracking gerade bei anspruchsvolleren Fällen zu einer verlässlichen Lösung. Wer hingegen ein kompakteres Tool vor allem für den Steuerreport sucht und nicht die maximale Detailtiefe braucht, kann auch einen Blick auf Waltio werfen.
Die Vorteile von CoinTracking
In der Summe ist CoinTracking das vielleicht vollständigste Krypto-Steuer-Tool für den deutschen Markt. Diese Punkte haben uns im Test besonders überzeugt:
Das gefällt uns
- Sehr großer Funktionsumfang mit über 25 Analyseansichten
- Über 400 Börsen, Wallets und Blockchains angebunden
- Über 27.500 Coins und Token erfassbar
- Konform für die deutsche Steuererklärung (Anlage SO, FIFO/LIFO)
- 14 Berechnungsmethoden und länderspezifische Reports
- DeFi-, Staking-, Mining- und NFT-Unterstützung
- CoinTracking Full-Service mit Steuerberatern
- Deutscher Firmensitz, deutschsprachiger Support
- Lifetime-Lizenzen verfügbar
Die Nachteile von CoinTracking
Ganz ohne Schwächen ist aber auch der Testsieger nicht. Diese Punkte solltest Du vor dem Kauf im Blick behalten:
Das stört uns
- Kein kostenloser Steuerreport mehr (betrifft allerdings alle Wettbewerber)
- Für Einsteiger anfangs etwas unübersichtlich
- Oberfläche wirkt weniger modern als bei Blockpit oder Waltio
- API-Import erst ab dem Pro-Tarif
- Kein telefonischer Support
Einzelwertung für CoinTracking
Bevor wir zum Fazit kommen, schlüsseln wir die Bewertung nach unseren sechs Testkategorien für Krypto-Steuer-Tools auf. So kannst Du besser einschätzen, ob die Plattform zu Deinen Anforderungen passt.
Unser Fazit
Wer sich für CoinTracking entscheidet, trifft aus unserer Sicht eine sehr gute Wahl. Kein anderes Tool im Test bindet so viele Datenquellen an, und die Steuerlogik ist als deutsches Unternehmen konsequent auf das hiesige Recht zugeschnitten – von FIFO über die Freigrenze bis zur fertigen Anlage SO für ELSTER. Dazu kommen die enorme Auswertungstiefe, ein breites Ökosystem und der Full-Service für alle, die ihre Steuer lieber komplett abgeben. Genau diese Stärken liegen dort, wo unsere Testkriterien am schwersten wiegen.
Die einzige echte Schwäche ist die Oberfläche: Sie ist funktional und zuverlässig, wirkt im Vergleich zu neueren Tools aber etwas in die Jahre gekommen und braucht anfangs Einarbeitung. Wer damit leben kann, bekommt das vielleicht vollständigste Krypto-Steuer-Tool am deutschen Markt. Aus den gewichteten Einzelwertungen ergibt sich eine Gesamtnote von 4,8 von 5 – und damit der verdiente Testsieg in unserem Steuer-Tool-Vergleich. Wer ein schlankeres Tool vor allem für den Steuerreport sucht, findet in Waltio eine gute Alternative.
FAQ: Die wichtigsten Fragen zu CoinTracking
Hier beantworten wir die Fragen, die uns zu CoinTracking am häufigsten erreichen – kurz und auf den Punkt.
Ist CoinTracking seriös und sicher?
Ja. CoinTracking ist ein deutsches Unternehmen aus München, seit 2012 am Markt, DSGVO-konform und nach ISO/IEC 27001:2017 zertifiziert. Die Server stehen in der EU, Verbindungen sind SSL/TLS-verschlüsselt, und beim API-Import werden ausschließlich Leserechte vergeben.
Was kostet CoinTracking?
Es gibt eine kostenlose Free-Version (ohne Steuerreport). Ein Tarif mit Steuerreport startet bei 39 € im Jahr (Starter), Pro kostet 129 €, Expert ab 219 € und Unlimited 769 €. Alternativ sind Lifetime-Lizenzen ab 199 € erhältlich. Über unseren Link gibt es 10 % Rabatt.
Gibt es eine kostenlose Version?
Ja, die Free-Version ist dauerhaft kostenlos, beschränkt sich aber auf die Portfolio-Ansicht. Ein Steuerreport ist darin nicht enthalten – dafür ist mindestens der Starter-Tarif nötig.
Welche Steuermethoden unterstützt CoinTracking?
Insgesamt 14 Berechnungsmethoden, darunter FIFO, LIFO und HIFO. Für Deutschland wird standardmäßig nach FIFO gerechnet, inklusive einjähriger Haltefrist und der Freigrenze von 1.000 €.
Erstellt CoinTracking die Anlage SO für ELSTER?
Ja. Für Deutschland generiert CoinTracking die Anlage SO als fertiges PDF, das Du direkt für ELSTER verwenden kannst. Zusätzlich sind Exporte nach WISO Steuer, SteuerGo und die SteuerSparErklärung möglich; für Geschäftskunden gibt es eine DATEV-Schnittstelle.
Wie importiere ich meine Transaktionen?
Auf drei Wegen: automatisch per API (nur Leserechte), per CSV-Datei aus dem Export Deiner Börse oder Wallet, oder manuell über „Coins eintragen“. CoinTracking führt Dich beim CSV-Import Schritt für Schritt durch den Prozess.
Ab welchem Tarif gibt es den API-Import?
Der API-Zugang ist ab dem Pro-Tarif enthalten. Im Free-Tarif kannst Du ihn über einen kostenlosen 7-Tage-Testzugang mit unbegrenzten Importen ausprobieren.
Funktioniert CoinTracking auch für Österreich und die Schweiz?
Ja. Für Österreich bildet das Tool den besonderen Steuersatz von 27,5 % (KESt) ab und berücksichtigt, dass erst der Verkauf gegen Fiat steuerpflichtig wird. Für die Schweiz steht die saubere Dokumentation der Bestände für die Vermögenssteuer im Vordergrund.
Was ist der CoinTracking Full-Service?
Beim Full-Service übernehmen Experten Import, Validierung und die Aufbereitung Deiner Transaktionen – inklusive komplexer Fälle wie Margin, DeFi oder NFTs. Auf Wunsch sind Steuerberater zubuchbar. Der Service beginnt bei 999 € und richtet sich vor allem an sehr umfangreiche oder unübersichtliche Portfolios.
Gibt es eine CoinTracking App?
Ja, für iOS und Android. Damit behältst Du Portfolio und Steuerstand auch unterwegs im Blick. Im Apple App Store erreicht die App 4,7 von 5 Sternen.
Gibt es einen CoinTracking Rabatt?
Ja. Über den Link des Bitcoin-Kurier erhältst Du einen dauerhaften Rabatt von 10 % auf alle kostenpflichtigen Tarife. Saisonal kommen weitere Aktionen etwa zum Black Friday hinzu.
Was bedeutet DAC8 für mich?
DAC8 verpflichtet Krypto-Dienstleister in der EU ab 2026, Transaktionsdaten stärker zu erfassen und an Steuerbehörden zu melden. CoinTracking hilft Dir, Deine Aufzeichnungen sauber zu dokumentieren und mit den importierten Börsen- und Wallet-Daten abzugleichen.

