Zoom Calls werden mit Kryptowährung bezahlt – SmartSession liefert Paywall auf Blockchainbasis

Zoom SmartSession

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Zoom erfreut sich während der Coronakrise größter Beliebtheit. Nicht nur geschäftliche Aktivitäten, wie etwa Meetings, lassen sich über den Service bequem im Home-Office abhalten. Auch private Treffen unter Freunden und Verwandten können ohne großen Aufwand Online stattfinden und so muss das Sozialleben nicht noch mehr leiden.

Diese Verschiebung des geschäftlichen und sozialen Lebens hat so manche Stilblüte hervorgetrieben. Therapiesitzungen, Partys und andere Veranstaltungen werden komplett in eine andere Sphäre getragen und fallen aus ihrem üblichen Rahmen.

Das hat das Team von 2key jüngst auf den Plan gerufen. Das Unternehmen macht es mit dem Pilotprojekt SmartSession möglich, die eigene Zoom-Session mit einer Paywall zu monetarisieren.

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Zoom goes Blockchain

SmartSession basiert auf der Ethereum-Blockchain und sorgt dafür, dass die eigene Sitzung gehörig vermarktet werden kann. Würde man beispielsweise einen Fitnesskurs anbieten, so kann man vermittels Smart Contract dafür sorgen, dass jeder Zuschauer für das Programm auch zahlen muss.

Wie erstellt man eine SmartSession mit Zoom?

Aber das Tool bietet nicht nur eine Möglichkeit, die Zuschauer abzurechnen, sondern schafft auch Anreize für den Vertrieb. Denn es lassen sich auch Provisionen festlegen. Wer zahlende Zuschauer mitbringt, der bekommt einen festgelegten Satz pro geworbenen Kunden.

Eine hervorragende Alternative zu den Spendenaufrufen, die für viele Anbieter mittlerweile obligatorisch geworden sind, wenn sie ihr Angebot ins Internet verlegen.

Zoom hat einen Boom

Die Zahlen des Dienstes explodieren. Rund 200 Millionen Nutzer soll Zoom mittlerweile haben. Dabei könnte das grade mal der Anfang sein. Schließlich ist nicht absehbar, wie lange der „Lockdown“ noch andauern wird.

Ganz anders sieht es bei 2key aus. Das Unternehmen hat grade erst mit SmartSession begonnen. Zunächst will man Ethereum integrieren, was angesichts der ohnehin verwendeten Blockchain der logische Schritt ist. Als Nächstes möchten die Entwickler aber auch bald Bitcoin als Zahlungsmittel einführen.

Ob das Produkt auch halten kann, was es verspricht, wird sich bald zeigen. In den kommenden Wochen will man an den Markt gehen. Wenn der Start gelingt, so könnte dies ein nicht unwesentlicher Schritt zur Akzeptanz von Kryptowährungen sein.