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Tesla stößt Bitcoin ab: Doch das ist kein Problem

Elon Musk Bitcoin
Bildquelle: Blomst | pixabay.com

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • Tesla hat laut einem Unternehmensbericht einen Teil seiner BTC abgestoßen.
  • In der Bitcoin-Community sorgte die Nachricht teilweise für Ernüchterung.
  • Dabei war der Verkauf sogar wichtig für Bitcoin und den Markt.

Man hat es irgendwie ahnen können. Irgendwann musste der Moment kommen, an dem eines der Unternehmen, welches in BTC investiert ist, seine Bestände wenigstens teilweise auflöst. Demnach wurde gestern bekannt, dass Tesla rund 10 % seiner BTC verkaufte.

Tesla Bericht
Tesla verkaufte nur einen kleinen Teil. | Bildquelle: Tesla

Erst im März gab das Unternehmen bekannt, Bitcoin akzeptieren zu wollen. Die Enttäuschung war auf Social Media teilweise zu spüren, hatte Elon Musk doch versprochen, dass man die eingenommenen BTC, nicht für US-Dollar veräußern wird.

Dabei waren es nur ein Teil der gesamten Bestände und nachdem sich Influencer Dave Portnoy beeilte, zu dem Schluss zu kommen, dass Bitcoin doch nur ein „pump and dump“ ist, äußerte sich auch Musk zu der Angelegenheit öffentlich.

Musk ist ein „Hodler“          

Musk verneinte in einem Tweet, seine private Anlage in BTC veräußert zu haben. Die 10 % habe Tesla nur verkauft, um zu beweisen, dass Bitcoin eine Alternative zu Barreserven ist und der Markt über ausreichend Liquidität verfügt. Dieser Aspekt ist für ein Unternehmen in der Größenordnung von Tesla tatsächlich wichtig.

Ob man dafür den Markt unbedingt auf die Probe stellen muss, bleibt am Ende Ansichtssache. Tesla wird jedenfalls weiterhin Bitcoin akzeptieren und ansparen. Doch selbst wenn man dazu übergehen sollte, die eigenen Reserven dann und wann teilweise zu veräußern, wäre das kein Beinbruch. Schließlich kommt das der Vision, vollständig auf Bitcoin umzustellen am nächsten.

Nur wenn BTC vollständig als Zahlungsmittel verwendet wird, kann ihm auch ein Wert zukommen. Bitcoin akzeptieren bedeutet eben auch, Bitcoin auszugeben, wann auch immer der Nutzen durch die Veräußerung größer ist als in Hodl-Mentalität auf steigende Kurse zu warten. Im Augenblick bedeutet das noch den Tausch gegen US-Dollar oder Euro. Doch wer weiß, vielleicht zahlen Unternehmen bald ihre Zulieferer lieber in BTC anstatt in Cash und durchbrechen diese Barriere, indem sie handeln.

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