Staking

Staking Anbieter im Vergleich – Kryptowährungen richtig anlegen


Staking Anbieter werden immer beliebter. Man verdient im Prinzip wie mit Zinsen Geld und je nach Anbieter und Kryptowährung kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen und ist eine brauchbare Alternative zu traditionellen Sparprodukten. Beim Staking handelt es sich aber nicht um einen Zins, sondern um eine Belohnung, die man durch die erfolgreiche Teilnahme an der Konsensbildung im Netzwerk erhält. Diese Belohnung bei Proof of Stake ist also mit der von Minern vergleichbar (Proof of Work).

Inhaltsverzeichnis

Anders als Miner müssen Staker allerdings „nur“ über die Kryptowährung verfügen und brauchen in der Regel keine teure Hardware oder große Mengen Energie. Wer alleine am Staking teilnehmen möchte, der muss zumeist hohe Geldsummen investieren. Daher lohnt es sich für die meisten Anleger, entweder bei einer Börse oder bei einem Staking Pool teilzunehmen. Denn hier können sie mit einem Bruchteil der erforderlichen Einlage die gleiche Rendite erzielen, abzüglich einer Gebühr für den Staking Anbieter.

Zum Vergleich: Würden Sie am Ethereum 2.0 Staking teilnehmen wollen, dann würden Sie mindestens 32 Ether benötigen und das technische Wissen, einen sogenannten Validator zu betreiben. Also satte 130.000 US-Dollar (Stand 14. Mai 2021) sowie einen Server und technisches Wissen. Bei einem Pool oder einer Börse können sie im Prinzip auch 0,1 ETH oder weniger mitbringen und verdienen anteilig mit.

In unserem Vergleich wollen wir Ihnen Anbieter sowie die Vor- und Nachteile präsentieren, die das Staking dort hat.

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Bitte beachten Sie außerdem, dass die Angaben zu den Renditen ohne Gewähr sind, weil sie bedingt durch das jeweilige Netzwerk auch schwanken können.

bitvavo logo

Bitvavo Staking

17 Kryptowährungen und Stablecoins
Renditen zwischen 0,49% – 6,1%
Hohe Flexibilität per Opt-in
On- und Off-Chain-Staking
1000€ Handelsvolumen gebührenfrei innerhalb der ersten Woche
Deutschsprachiger Support
Kein EU-Investorenschutz
Selbstverwahrer müssen Wallet-Adressen registrieren
Kraken Staking

Kraken Staking

8 Kryptowährungen
On- und Off-Chain-Staking
Hohe Flexibilität, sofortige Vergütung
Renditen zwischen 0,25% – 20%
Kein deutschsprachiger Support
Vergleichsweise geringe Auswahl
Kein EU-Investorenschutz
Everstake

Everstake

Professioneller Staking Pool
26 Kryptowährungen
Selbstverwahrung zum Teil möglich
Unbegrenzte Laufzeiten möglich
Renditen zwischen 3% – 38%
Kein deutschsprachiger Support
Kein Off-Chain-Staking
Kein EU-Investorenschutz

Kraken – Staking auf einer der ältesten Börsen

Kraken ist eine der ältesten Börsen weltweit und seit 2011 am Markt aktiv. Das Unternehmen bietet eine große Bandbreite an Services an, darunter auch den OTC-Handel, Margin Trading, Futures und betätigt sich auch als Staking Anbieter. Die Börse zeichnet sich allgemein durch eine sehr entgegenkommende Gebührenstruktur aus und ist daher auch für Ein- und Auszahlungen in Euro sehr beliebt.

Welche Vorteile hat das Staking bei Kraken?

Kraken bietet u. a. die Möglichkeit, sofort mit dem Staking zu beginnen, daher entfällt die ansonsten übliche Karenzphase, bis die Einlage für Rewards qualifiziert ist. Abhängig von der jeweiligen Kryptowährung erfolgt die Auszahlung der Belohnung einmal oder zweimal die Woche. Außerdem gelten die Renditen von Kraken als kompetitiv im Vergleich zu Staking Pools und anderen Börsen.

Ein weiterer Pluspunkt ist die hohe Flexibilität, denn es ist jederzeit und ohne Verzögerung möglich, die eigenen Einlagen aus dem Staking abzuziehen. Die einzige Ausnahme bildet hier Ethereum.

Welche Nachteile hat das Staking bei Kraken?

Der wohl größte Nachteil ist das geringere Angebot an Kryptowährungen, die man zum Staking anlegen kann. Hier hat Kraken gegenüber der gewaltigen Auswahl von Binance das Nachsehen. Man bietet insgesamt nur 8 Kryptowährungen als Option für das Staking an. Immerhin kann man sein Euro- oder US-Dollar-Guthaben verzinsen (Off-Chain-Staking). Will man mehr Auswahl, dann bleibt nur der Gang zum Wettbewerber oder zu einem Pool.

Everstake – Staking beim Spezialisten

Everstake ist ein reiner Staking Anbieter, der eine ganze Bandbreite an Kryptowährungen anbietet, die man staken kann. Dazu eröffnet man anders als bei den Börsen kein Konto, sondern interagiert mit seinem Wallet direkt auf der Blockchain mit dem Staking Anbieter.

Everstake fungiert dabei als ein Staking Pool, an den man seine Einlage in der Regel delegiert. Der Vorteil dabei ist, dass man seine Kryptowährung nicht aus der Hand gibt und die Kontrolle behält. Everstake verlangt im Gegenzug eine Gebühr, die von der Rendite einbehalten wird. Dafür betreibt das Blockchain-Unternehmen die notwendigen Server, wartet die Software und bündelt die Einlagen der Nutzer, sodass sie ungeachtet der konkreten Summe auch am Staking teilnehmen können.

Die Vorteile von Everstake

Everstake ist ein Staking Anbieter, der einen reinen Service offeriert und sich vollständig darauf konzentriert. Daher ist der Support sehr gut und wesentlich besser erreichbar als bei den Börsen, die in der Regel etwas länger brauchen, um Support-Tickets abzuarbeiten.

Außerdem können sich dadurch die Renditen auch sehen lassen und das Angebot an unterstützten Kryptowährungen wird fortlaufend erweitert. Man konzentriert sich also nur auf das Geschäft mit dem Staking und das kommt den Nutzern zugute. Everstake hat 26 Kryptowährungen zum Staking im Angebot.

Die Nachteile von Everstake

Wer an Everstake teilnehmen möchte, der sollte bereits einen fortgeschrittenen Kenntnisstand zum Umgang mit Kryptowährungen haben. Denn der Anbieter leistet zwar Hilfestellung, das Staking muss der Nutzer am Ende aber selber einleiten und handhaben. Dazu gehört dann auch das Management der Selbstverwahrung und die Notwendigkeit, sich ständig auf dem Laufenden zu halten, was die eigene Anlage betrifft. Ist nämlich eine Aktion durch den Staker notwendig, so muss man am Ende selber aktiv werden und auch rechtzeitig mitbekommen, dass man grade gefragt ist.

Ein weiterer Nachteil ist, dass einige Kryptowährungen direkt an den Anbieter abgegeben werden müssen. Darunter beispielsweise Dash oder Qtum. Dies ist aus technischen Gründen nicht anderes möglich.

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