Blockchain

Solana Saga: 2023 kommt das Web3 Smartphone auf den Markt

Anatoly Yakovenko präsentiert das Saga Smartphone
Anatoly Yakovenko präsentiert das Saga | Bildquelle: Solana Labs

  • Solana Mobile will mit „Saga“ ein Smartphone mit exklusiven Features herausbringen.
  • Diese sollen sich hauptsächlich auf Blockchain-Technologie und Web3 konzentrieren.
  • Das Smartphone kann für eine Anzahlung 100 USDC vorbestellt werden.

Solana präsentierte gestern in New York den Prototypen von Saga. Dabei handelt es sich um ein Android Smartphone, welches exklusive Web3 Features erhalten soll und aktuell noch nicht erhältlich ist. Interessenten können gegen eine Anzahlung von 100 USDC Saga vorbestellen.

Um die Entwicklung neuer Web3 Apps auf Saga zu erleichtern, kündigte man den Solana Mobile Stack an. Dabei handelt es sich um ein Toolkit für Entwickler. Ebenfalls interessant ist die Seed-Vault-Funktion des Smartphones, die es ermöglichen soll, Seeds mit einem Secure Element sicher auf dem Handy zu speichern.

Saga wird über einen 6,67 Zoll großen Bildschirm, 12 GB RAM Arbeitsspeicher und 512 GB Festspeicher verfügen. Der Kosten für Saga belaufen sich auf 1000 US-Dollar und das Smartphone soll im ersten Quartal 2023 erscheinen. Die zu leistende Anzahlung soll vollständig rückzahlbar sein, wenn man sich ab Lieferdatum gegen einen Kauf entscheiden sollte. Angeboten wird Saga von Solana Mobile, einer Tochtergesellschaft von Solana Labs.

Saga ist nicht das erste Krypto-Handy

Die Ankündigung, die von Anatoly Yakovenko und Sam Bankman-Fried begleitet wurde, wurde mit gemischten Gefühlen durch die Community aufgenommen. Solana kämpft immer wieder mit Netzwerkausfällen, was eine Ausnahmesituation darstellt. Kaum eine andere Blockchain ist häufiger ausgefallen.

Ein weiterer Punkt, der skeptisch stimmt, ist die Tatsache, dass Saga nicht der erste Versuch ist, dApps und Wallets in ein Smartphone zu integrieren. Mit dem HTC Exodus gab es bereits einen Versuch. Allerdings wurde das Exodus von der Fachpresse förmlich zerrissen und kam auch im Handel nicht gut an. Am Ende produzierte HTC ein Smartphone für echte Fans.

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Dies könnte auch bei Saga der Fall sein, weil noch gar nicht richtig klar ist, welche Vorteile es gegenüber bewährten Modellen bieten soll. Mit einem Preis von rund 1000 US-Dollar ist es außerdem nicht grade günstig und am unteren Ende des Premiumsegments angesiedelt. Damit unterliegt Saga einer hohen Erwartungshaltung bezüglich des Leistungsspektrums und man darf gespannt sein, was Solana Mobile im kommenden Jahr abliefern wird.

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