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Ripple arbeitet an Sidechains – XRP-Kurs schwächelt weiter

Ripple XRP
© Michaela Richter, Bitcoin-Kurier

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • Ripple will mit der Arbeit an Federated Sidechain beginnen, um das Ökosystem auszubauen.
  • Dementsprechend könnten auch DeFi-Anwendungen auf Basis von XRP ermöglicht werden.
  • Den XRP-Kurs kann die Ankündigung jedoch nicht beflügeln.

David Schwartz kündigte per Blogpost an, dass man sich an die Entwicklung von Sidechains für den XRP-Ledger machen will. Bindeglied zwischen XRP und den anderen Chains soll der Federator werden. Er wird also ein zentrales Element, welches es noch zu entwickeln gilt.

Außerdem werden auch einige Änderung auf der Gegenseite notwendig werden, damit der XRP-Ledger auch die nötigen Voraussetzungen mitbringt. Am Ende könnten dann Token zwischen den Sidechains und dem eigentlichen XRP-Ledger in beide Richtungen transferiert werden. Auf diesem Weg will man dann auch Interoperabilität zu anderen Blockchains herstellen können.

Mit den dann verfügbaren Sidechains, könnten zukünftig auch Smart Contracts und DeFi-Protokolle möglich werden, wie Schwartz weiter ausführt. Noch handelt es sich allerdings um einen Entwurf, den der CTO von Ripple zur Diskussion stellt, daher ist noch nicht absehbar, wie lange die Entwicklung in Anspruch nehmen wird.

XRP-Kurs schwächelt weiterhin

Der XRP-Kurs konnte sich angesichts der Ankündigung nicht erholen bzw. von der Entwicklung des Gesamtmarktes loslösen. Das es im Prinzip möglich ist, dem tendenziell bearishen Geschehen zu trotzen, beweist Solana (SOL).

XRP hingegen verbleibt jedoch bei Redaktionsschluss am unteren Ende der Range, die im täglichen Chart am 24. Mai betreten wurde. Viele andere Krypto-Assets zeigen ein sehr ähnliches Verhalten und so wird sich die weitere Entwicklung voraussichtlich an der Leitwährung orientieren. Außerdem bleibt der Streit mit der SEC immer noch ein Faktor, der zukünftig in die Kursentwicklung mit hineinspielen kann.

Da Bitcoin sich in den letzten 24 Stunden etwas erholen konnte, bleibt noch offen, wohin die Reise geht. Der BTC-Kurs brach nicht unterhalb von 30.000 US-Dollar aus. Gleichzeitig zeigt er nun, da er sich vom gestrigen Abverkauf etwas erholt hat, keine starke Gegenbewegung.

Hinweis: Dieser Artikel ist ausschließlich zur Information bestimmt und stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von jedweden Anlageprodukten und Kryptowährungen dar, sondern spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Kryptowährungen sind volatil und ihr Erwerb ist mit einem hohen Risiko behaftet, welches zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen kann. Die Informationen in diesem Artikel können keine professionelle Anlageberatung ersetzen. Alle Kursangaben erfolgen ohne Gewähr. Bitte beachten Sie dazu auch unseren vollständigen Haftungsausschluss.

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