Panorama

Rage Quit: Portnoy stößt Bitcoin und Chainlink in den Miesen ab

Bitcoin-Verbot
© Michaela Richter, Bitcoin Kurier

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • Nachdem er ein medienwirksames Treffen mit den Winkelvoss-Zwillingen hatte, investierte Portnoy in LINK und BTC.
  • Später kam auch OXT hinzu, allerdings liefen die Investments nicht.
  • Nun erklärte der viel beachtete Influencer ausgestiegen zu sein und einen Verlust realisiert zu haben.

Eine kurze Karriere und noch dazu eine ohne Erfolg. Nachdem Dave Portnoy ein Millionenpublikum mit seinem Aktienhandel bestens unterhielt und inspirierte, kam er dem Publikumswunsch nach und interessierte sich für Bitcoin.

Sein Intermezzo mit den Winkelvoss-Zwillingen wirkte etwas absurd, doch man konnte zu Gute halten, dass dies ein Teil der Show war. Immerhin wissen wir jetzt, dass Elon Musk den Weltraum betreten wird und soviel Gold mitbringt, dass am Ende nur noch Bitcoin wirklich selten sein wird. Interessanter waren die Käufe, die Portnoy öffentlich tätigte.

Neben Bitcoin gehörte das stark gehypte Chainlink dazu und etwas später sogar Orchid, obwohl der Token nur einen Tag vorher einen massiven „Pump“ erlebte. Viele unkten, dass „Davey Day Trader“ wohl zum Allzeithoch investiert hatte.

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Verluste mit Bitcoin-Trading

Nun ist aber Schluss, wie Portnoy über Twitter gestern verkündete. Seine Aktien würden schließlich nur steigen. Kryptowährungen hingegen hätten ihn enttäuscht, sie gehen einfach nicht konstant nach oben.

Eine bestechende Logik.

Wer es schafft, immer auf die Gewinner zu setzen, der kann nicht verlieren. Erstaunlich ist hierbei nur, dass kurzfristige Talfahrten im Aktienmarkt von ihm hingenommen wurden, aber bei Kryptowährungen sind sie plötzlich ein Problem.

Warum? Nun, weil Aktien immer nur steigen. Kryptowährungen machen das aber nicht, so Portnoy. Eine starke These, deren einziger Beleg die Erholung des Aktienmarktes ist, die irgendwann auch einmal zu einem Ende kommen wird.

Chainlink und OXT

Auch seine Altcoin-Investments liefen offensichtlich nicht so wie geplant. Insgesamt hat Portnoy nach eigenen Aussagen einen Verlust von 25.000 US-Dollar realisiert. Da half auch seine Betätigung als „Memester“ und „Crypto Pumper“ nichts.

Sein Geld habe er aber nicht von der Börse abgezogen, er wolle erstmal abwarten und schauen, wie er es zukünftig anstellt. Ein Comeback ist also nicht ausgeschlossen und es wird wahrscheinlich dann erfolgen, wenn man wieder zu den Gewinnern gehören kann.

Ein Image will schließlich gepflegt werden. Hoffentlich können Portnoys Follower die Verluste etwaiger Copy Trades genauso gut wegstecken wie ihr Vorbild.