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PEPE legt 111 % zu: Was treibt die Kursrallye an?

Frosch
Bildquelle: © stock.adobe.com

  • Ein neuer Meme-Coin erobert den Kryptomarkt im Sturm.
  • PEPE konnte alleine in den vergangenen 24 Stunden um 111 Prozent zulegen.
  • On-Chain-Daten geben jedoch Grund zur Sorge, was die Rallye anbelangt.

Pepe ist wohl weltweit eines der größten und am meisten gefeierten Memes. Der Frosch, der in allen möglichen und unmögliche Situationen dargestellt wird, wird zum Teil sogar von politischen Lagern vereinnahmt. Insbesondere rechte Gruppierungen scheinen Gefallen an den Karikaturen gefunden zu haben, was in der Vergangenheit eine Debatte über ein Verbot von Pepe lostrat.

Doch in der ganz eigenen Welt der Kryptowährungen, spielt PEPE eine vollkommen neue Rolle, nämlich als Spekulationsobjekt. Der Pepe Coin kam buchstäblich aus dem Nichts und erlebte binnen kürzester Zeit ein Kursfeuerwerk. Seit letzter Woche Donnerstag hat PEPE ein Plus von rund 600 Prozent zu verzeichnen, wenn man Tief- und Hochpunkt in diesem Zeitraum berücksichtigt.

Alleine in der vergangenen 24 Stunden waren es unglaubliche 111 Prozent Kurswachstum. Das weckt Begehrlichkeiten und weil PEPE auf immer mehr Börsen notiert wird, wächst die Marktkapitalisierung. Zum Redaktionsschluss hat PEPE den Sprung in die Top-100 geschafft.

Marktmanipulation und Börsenstarts

Bereits letzte Woche wurde anhand von On-Chain-Daten deutlich, dass eine bestimmte Ethereum-Adresse, den Markt manipuliert. Wer auch immer hinter „jaredfromsubway.eth“ steckt, nutzt fortlaufend den Effekt einer sogenannten Sandwich-Attacke. Dabei wird die Transaktion von Käufern, welche PEPE an dezentralen Börsen wie Uniswap erwerben wollen, blockiert. Der Angreifer nutzt die Blockade, um selbst den Token einzukaufen und dann PEPE an den zuvor blockiert Käufer teurer zu veräußern.

Zwar ist „Jared“ nicht für die Kursrallye allein verantwortlich, aber sein Eingreifen manipuliert den Preis zusätzlich. Illegal ist das zwar nicht, aber selbstverständlich verpönt, weil es auch die Transaktionsgebühren auf Ethereum künstlich in die Höhe treibt. Den Inhaber des Bots dürfte das nicht stören, denn er machte innerhalb von 2 Tagen Betrieb rund 2 Millionen Dollar und setzte sein Treiben fort.

Der Effekt, der den PEPE-Kurs letztlich in die Höhe schießen lässt, ist auch als FOMO bekannt. Anleger packt die Angst, dass sie die nächste Gelegenheit verpassen, um endlich großen Reichtum anzuhäufen. Die Folge sind Zukäufe, die nicht selten zu jedem Preis getätigt werden, um auf den Zug aufzuspringen. Das katapultiert den Kurs weiter nach oben und sorgt für das aktuelle Bild am Markt.

Dabei ist das Risiko bei Kryptos wie PEPE nahezu unberechenbar. Der Preis könnte auch jederzeit kollabieren, wenn die Musik aufhört zu spielen und keine neuen Käufer gefunden werden können.

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