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Musk kauft Twitter: Wird Dogecoin bald zum Zahlungsmittel?

Elon Musk
Elon Musk während eines Auftritts im Jahr 2013. Bildquelle: Web Summit/Dan Taylor/Heisenberg Media via Flickr.com (CC BY 2.0)

  • Nach langem Hin und Her wird Elon Musk Twitter für ca. 44 Milliarden Dollar kaufen.
  • Zuvor sah es danach aus, als ob er einen Rückzieher machen würde und es zu einem Rechtsstreit kommt.
  • Der Dogecoin könnte eine besondere Rolle spielen und zukünftig als Zahlungsmittel in Twitter integriert werden.

Dogecoin ist beileibe nicht das härteste Asset der Welt, aber ein Hobby von Elon Musk. Er sorgte in den letzten zwei Jahren mit dafür, dass DOGE einen Rekordkurs von fast 74 Cent verzeichnete und belebte gemeinsam mit seinem Berater Jared Birchall und Vitalik Buterin, die Dogecoin Foundation wieder. Jetzt hat der Meme-Coin sogar eine Roadmap, die man ganz im Stil des Hundethemas „Trailmap“ getauft hat.

Sein jüngster Kampf um Twitter wurde zuletzt zum Krampf, denn Musk machte erst ein Angebot, wollte dann aber nicht kaufen. Grund waren die vielen Bots, die seiner Auffassung nach, den fairen Wert des Unternehmens senken. Scheinbar wollte er es am Ende aber nicht auf einen Rechtsstreit ankommen lassen und schlug nun für ca. 44 Milliarden US-Dollar zu.

Jetzt wird der Dienst bald ganz ihm gehören, was die Frage aufwirft, wie die Transformation am Ende aussehen wird, die Musk anstrebt. Es sind nicht nur die Bots, welche ihn und den Rest der Welt stören, sondern auch die Frage wohin sich Twitter in Bezug auf die Grenzen der Meinungsfreiheit hinbewegt.

Von Bitcoin zu Dogecoin

Es ist kein Geheimnis, dass sich der Dogecoin bis heute bei rund 6 Cent halten kann, weil viele Anleger darauf spekulieren, dass Musk den DOGE in Twitter integriert. Tatsächlich akzeptiert die Plattform bereits eine Reihe von Zahlungsmitteln, wenn es beispielsweise darum geht, Trinkgelder an Content Creator zu versenden. Dazu gehört auch eine Integration von Bitcoins Lightning Network.

Jack Dorsey war und ist bekanntermaßen ein Befürworter von Bitcoin und widmet sich ausschließlich der Mutter aller Kryptowährungen, nachdem er die Führungsspitze von Twitter verlassen hatte. Musk ist das genaue Gegenteil und als „Dogefather“ könnte er die Überraschung perfekt machen und den Dogecoin einen neuen Status zukommen lassen.

Die Tatsache, dass der Sinn für Gemeinschaft und Humor ein wesentlicher Bestandteil von Dogecoin ist, verleiht der Kryptowährung eine Unbeschwertheit, welche sich gut verkauft. Ob der Kurs davon profitieren kann, ist hingegen fraglich, weil aus makroökonomischer Sicht viele Dinge im Argen liegen.

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