Mark Karpeles verurteilt

MtGox Gründer verurteilt

Der ehemalige CEO der Bitcoin Börse MtGox wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Das Bezirksgericht in Tokio befand Karpeles für schuldig die Aufzeichnungen der Börse gefälscht zu haben. Laut einem Bericht des Wallstreet Journals wurde er jedoch von dem Vorwurf der Untreue und Unterschlagung freigesprochen. Die verhängte Haftstrafe beträgt 2 Jahre und 6 Monate auf Bewährung. Der Verurteilte darf sich in den kommenden 4 Jahren nichts zu Schulden kommen lassen. Ursprünglich hatte die Staatsanwaltschaft eine Strafe von 10 Jahren gefordert.

Das Urteil hat viele User in der Krypto-Szene überrascht. Entgegen der Darstellung von Karpeles, der selbst immer wieder seine Unschuld beteuert hatte, halten ihn viele für den Hauptschuldigen, der für das Verschwinden der Kundeneinlagen verantwortlich ist. Karpeles selbst räumte in der Vergangenheit zwar ein, einen Fehler gemacht zu haben, er geht aber davon aus, dass es einen oder mehrere unbekannte Täter geben muss, die den Schaden zu verantworten haben.

Die Bitcoin Börse MtGox musste Konkurs anmelden, nachdem im Jahr 2013 ca. 850.000 Bitcoin verschwunden waren. Anfang 2014 flogen die Missstände auf und die Exchange musste schließen. Der dadurch entstandene Schaden ist bis heute unerreicht, denn MtGox war zum damaligen Zeitpunkt die größte Bitcoin-Börse der Welt. Viele Kunden der Börse sahen sich ruiniert und im Stich gelassen. Die Entschädigung der Betroffenen aus der Konkursmasse wird in einem Verfahren geregelt, welches aktuell noch im Gange ist.

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