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Makaber: Omicron-Kurs legt über Nacht um 900 % zu

Viren unter dem Mikroskop
Symbolbild | Bildquelle: Arek Socha, pixabay.com

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der Omicron-Token (OMIC) konnte massive Kursgewinne verzeichnen.
  • Es handelt sich dabei um ein dezentrales Protokoll einer Reservewährung, die auf Arbitrum verfügbar ist.
  • Die Popularität ist jedoch erst nach der Entdeckung der gleichnamigen Virusvariante gestiegen.

International untersuchen Wissenschaftler die neue Covid-Variante, welche die Bezeichnung Omikron erhalten hat. Derweil erweisen sich die Medienberichte als widersprüchlich. Hin und wieder ist die Rede davon, dass Omikron nicht so gefährlich sei, doch der allgemeine Tenor scheint zu sein, dass Omikron mindestens besorgniserregend ist.

Es ist daher durchaus makaber, dass ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt ein Token einen Höhenflug erlebt, der den gleichen Namen trägt wie ein tödliches Virus. Omicron legte am 27. November sprungartig zu und notiert bei Redaktionsschluss bei satten 635 US-Dollar. Bevor der OMIC-Kurs jedoch explodierte, lag er bei bescheidenen 66 US-Dollar und konnte innerhalb der letzten 7 Tage um 900 % zulegen.

Dass der Markt auf Kryptowährungen anspringt, die sich an Trendthemen hochziehen, ist nicht gänzlich neu. Teilweise liegt das an Bots, die auf bestimmte Schlagworte auf Social-Media anspringen, aber hauptsächlich liegt es wohl an dem schwarzen Humor der Anleger. Im Fall von Omicron könnten jedoch einige andere Faktoren eine Rolle spielen.

Der OMIC-Token

Die Idee hinter Omicron ist, dass ein Währungskorb aus verschiedenen LP-Token und Stablecoins gebildet wird, der einen Mindestwert von OMIC garantieren soll. Dadurch erhält der Token also einen intrinsischen Wert, der durch eine DAO kontrolliert werden kann.

Aktuell dürfte nicht genügend Deckung vorhanden sein, um den hohen Kurs abzusichern. Da es lediglich 1 Millionen OMIC gibt, von denen aktuell 2.430 OMIC im Umlauf sind, ist der Token ein vergleichsweise knappes Gut.

Gehandelt werden kann der Token nur auf der dezentralen Börse SushiSwap via Arbitrum. Ob das Omicron-Protokoll auch ohne die erneut aufkeimende Covid-Problematik eine Rolle spielen kann, muss sich erst noch zeigen. Im Gegensatz zu diversen Token, die als Scherz erschienen sind oder in Reaktion auf Spielfilmserien, hängt sich Omicron nicht an einen Hype, sondern will laut eigener Darstellung ein dezentrales Finanzprodukt auf Basis einer Second-Layer-Technologie aufbauen.

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