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Kanada: KPMG packt Bitcoin und Ethereum ins Portfolio

Toronto bei Nacht

  • KPMG Kanada hat in unbekannter Höhe in Bitcoin und Ethereum investiert.
  • Durch das gestiegene Interesse durch Banken und institutionelle Investoren sieht man in Krypto-Assets eine Anlageklasse, die zur Reife gelangt ist.
  • In Decentralized Finance, Non-fungible Token und Metaverse-Projekten sieht man ebenfalls Zukunftsthemen.

Während MicroStrategy ausschließlich auf Bitcoin setzt, gab KPMG Kanada gestern per Pressemitteilung kund, dass man neben BTC auch Ether gekauft hat. Mit dem Investment wagt man eine Premiere und bringt damit die Anerkennung für die neue Anlageklasse zum Ausdruck, die auf immer breiteres Interesse stößt. Unklar bleibt allerdings, wie viel Geld man konkret investierte.

Außerdem gibt man sich davon überzeugt, dass Decentralized Finance, NFTs und das Metaverse in den kommenden Jahren starkes Wachstum verzeichnen werden. Ein kurzer Austausch zwischen den Social Media Accounts von KPMG Kanada und der Krypto-Börse Gemini wurde in der Medienlandschaft gemeinhin als Signal gedeutet, dass man den Kauf über die New Yorker Börse abgewickelt hat.

Auch die Auswirkungen auf die Umwelt hat man bei dem Einstieg in Bitcoin und Ethereum berücksichtigt und gemäß den hauseigenen Richtlinien kompensierte man die Emissionen durch ein entsprechendes Investment.

Ein breiter Fokus

Mit dem Investment setzt der kanadische Arm der renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ein starkes Zeichen. Allerdings scheint der Fokus wesentlich breiter zu sein, was auch an den Dienstleistungen liegen mag, die das Unternehmen im Bereich Blockchain anbietet.

Bitcoin und Ethereum sind von Grund auf verschieden, denn BTC kann als die härteste Währung der Welt verstanden werden und Ethereum als Zukunftsmodell komplexer finanzieller Transaktionen. Damit deutet sich ein Wechsel an, denn bisher rückte verstärkt das Potenzial von Bitcoin in den Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung und von Investoren. Ethereum fristet zwar kein Schattendasein, ist aber häufig die zweite Wahl.

Sollte sich die These bestätigen, dass DeFi, NFTs und Metaverse feste Größen werden, dann könnte sich diesbezüglich auch ein Umdenken bei den Investoren einstellen.

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