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Joe Rogan und 15 Millionen weitere Nutzer setzen auf den Brave Browser

Brave Browser Joe Rogan

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • Brave verkündet mehr als 15 Millionen Nutzer erreicht zu haben.
  • US-Podcaster Joe Rogan bekannte sich in seiner Show ebenfalls zum Browser und der Suchmaschine Duckduckgo.
  • Der Datenschutz wird Nutzern immer wichtiger. Das belegen die Wachstumszahlen von Brave.

Der Brave Browser feiert einen weiteren Meilenstein. Insgesamt will man etwas mehr als 15 Millionen Nutzer erreicht haben. Dies entspricht einem Zuwachs von 50 Prozent gegenüber November 2019 und mehr als 125 Prozent gegenüber dem letzten Jahr.

Gleichzeitig lieferte man seit Start des Browsers mehr als 1500 Werbekampagnen aus und zeigt sich stolz, 25 Kampagnen für Sponsored Images seit Februar 2020 ausgeliefert zu haben. Auch die Qualität der werbenden Marken hat spürbar zugenommen.

Wurden zu Beginn fast ausschließlich Anzeigen von Unternehmen aus der Krypto-Industrie geschaltet, sind seit geraumer Zeit auch prominente Marken an Board. Darunter Amazon, eBay, Intel und viele andere.

Faire Wahl

Damit wächst das Interesse am Schutz der eigenen Daten und einer fairen Behandlung durch die Nutzer. Brave überträgt Daten nur anonymisiert und die Nutzer können sich die Werbekampagnen freiwillig anschauen.

Im Gegenzug erhalten sie dafür den Basic Attention Token (BAT) als Belohnung. Der Werbeblocker Brave Shields deaktiviert unerwünschte Werbung auf besuchten Webseiten und verhindert auch die Ausführungen von Skripten, die zuweilen ebenfalls in die Privatsphäre der Nutzer eindringen.

Wer gar keine Lust auf Werbung hat, der schaltet einfach alles aus, bekommt dann aber auch kein BAT.

Datenschutz wird zum Mainstreamthema

Auch der beliebte Podcaster Joe Rogan hat Brave für sich entdeckt. In seiner jüngsten Show bekannte er sich zusammen mit seinem Gast Reggie Watts zu Brave und Duckduckgo. Äußerte sich aber gleichermaßen skeptisch, ob Datenschutz auf lange Sicht überhaupt umsetzbar ist.

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Hier zeigt sich, welche Fortschritte mit dem Thema erzielt werden. Es ist absehbar, dass Brave weiterwachsen wird. Das Interesse an einer Alternative zu Googles Chrome und den invasiven Methoden des Konzerns ist vorhanden und wird öffentlich diskutiert.

Noch bleibt Brave ein Zwergenaufstand, doch mit dem Wachstum der Nutzerzahlen und dem Ausbau des Netzwerks an Werbepartnern, könnte sich dies in Zukunft ändern.