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IOTA News: Eklat via Twitter – Sergey Ivancheglo beendet Zusammenarbeit

IOTA News
© Michaela Richter, Bitcoin Kurier

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Nachtrag

Wie in der ursprünglichen Meldung angekündigt, hat sich David Sønstebø mittlerweile in einem öffentlichen Statement zu der Angelegenheit geäußert. Sie finden sein umfassendes Statement auf Medium.

Schwere Anschuldigungen

Über Twitter sorgte der Mitbegründer und Entwickler Sergey Ivancheglo für einen lautstarken Abgang. Laut eigener Aussage will er zukünftig nicht mehr mit dem Team zusammenarbeiten.

Doch damit nicht genug, denn Ivancheglo erhebt gegen David Sønstebø und die IOTA Foundation schwere Anschuldigungen. So soll ihm Sønstebø angeblich eine hohe Summe IOTA vorenthalten.

Ivancheglo äußerte, dass er die Problematik von Anwälten prüfen und klären lassen will. Insgesamt dürfte er damit sämtliche Brücken zu IOTA abgerissen haben, denn die Antwort auf seine Anschuldigungen folgte prompt.

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Sønstebø äußert Unverständnis

Der Beschuldigte meldete sich über Discord zu Wort und gab an, sämtliche Kryptowährungen an Ivancheglo abtreten zu wollen, die ihm rechtmäßig zustehen. Insgesamt ist Sønstebø nicht begeistert von dem Abgang und machte klar, dass er nun auch einen Schlussstrich zieht. Er habe Ivancheglo jederzeit unterstützt und sei durch dessen Auftreten persönlich enttäuscht.

Anlass für die Streitigkeiten scheinen auch in der unterschiedlichen Priorisierung einzelner Projekte zu liegen. So beschwerte sich Ivancheglo darüber, dass JINN erst im Jahr 2022 erscheinen solle. Gleichzeitig kündigte er an, nach seinem Abgang dafür Sorge zu tragen, dass das Projekt früher fertiggestellt werden wird. 

Sønstebø kündigte an, dass die Foundation im Laufe des Tages eine offizielle Stellungnahme veröffentlichen wird. Er rückte in seinem bisherigen Statement die Differenz bezüglich der Entwicklung von IOTA in der Vordergrund.

Community tendenziell erleichtert

Ivancheglo schien zumindest auf Twitter nur wenig Zustimmung zu finden. Viele Kommentatoren sehen in seinem Verhalten den direkten Versuch der IOTA Foundation zu schaden. 

Tatsächlich stellt sich die Frage, warum er seinen Abgang auf so drastische Art in die Öffentlichkeit getragen hat. Darin liegt nicht nur ein großes Drama, sondern auch weiteres Konfliktpotential, denn schließlich scheint er ja immer noch etwas von seinem ehemaligen Team zu verlangen.

Auf der anderen Seite lässt sich anmerken, dass auch IOTA nicht vor dem typischen Krypto-Drama verschont bleiben kann. Das wäre vermutlich zu einfach. 

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IOTA-Kurs zeigt sich ungetrübt

Ein Lichtblick bleibt das aktuelle Kursgeschehen, denn obwohl die Akteure sehr lautstark zu Sache gingen, zeigte sich der Markt unbeeindruckt. Bisher zeigt IOTA einen positiven Ausblick, der mit einer Erholung des gesamten Marktes einhergeht.

Nach langer Durststrecke legten fast alle der Top 20 Kryptowährungen in den letzten Tagen zu. Daher rechnen viele Analysten mit einer Fortsetzung  der Rallye. 

Hinweis

Es handelt sich um eine persönliche Einschätzung des Autors und keine Anlageberatung oder Handlungsempfehlung. Beachten Sie bitte dazu unseren Disclaimer.

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