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IOTA News: Bosch will digitales Bezahlungssystem patentieren lassen

Bosch IOTA
Bildquelle: J-P_M, pixabay.com

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Ein Patent sorgt für Wirbel

Obwohl es schon seit dem 31.10.2019 veröffentlicht ist und damit für jedermann einsehbar, sorgt ein angemeldetes Patent von Bosch in mehreren Berichten für Furore. Gemeint ist damit das Dokument mit der Nummer „DE102018206460A1“, welches den Titel „Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben eines digitalen Bezahlsystems“ trägt.

Angemeldet wurde das Patent bereits Ende April 2018. Das Patentverfahren sieht jedoch vor, dass die Patentanmeldung für insgesamt 18 Monate geheim bleibt. Das Patent umfasst ein digitales Zahlungssystem mit dezentralen Konten, die ihrerseits mehreren gerichteten azyklischen Graphen (DAG) zugeordnet sind. Das Zahlungssystem basiert gemäß seiner Beschreibung auch auf IOTAs Tangle.

Bosch hat bereits sehr früh auf eine Zusammenarbeit mit IOTA gesetzt. Gemeinsam will man die Entwicklung im IoT-Bereich vorantreiben. Dazu gehört beispielsweise das Bosch XDK.

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Patente nehmen deutlich zu

Mit seinen Plänen ist Bosch jedoch nicht alleine. Auch andere, große und namenhafte Unternehmen entwickeln für das IOTA-Protokoll. Dies schlägt sich in einer Zunahme an Patenten nieder, wobei einschränkend berücksichtigt werden muss, dass diese für 18 Monate geheim bleiben.

Daher ist zu beobachten, dass in den letzten Monaten eine Welle von Veröffentlichungen erfolgte, die sich ihrerseits auf Forschungs- und Entwicklungsarbeit beziehen, die wenigstens anderthalb Jahre zurückliegt. Außerdem muss ebenfalls angemerkt werden, dass wahrscheinlich nicht alle angemeldeten Patente am Ende auch erteilt werden.

Zu den Firmen, die sich aktiv um Patente bemühen, gehören u.a. die Siemens AG, RWE AG und die Intel Corporation.

2020 bleibt spannend für IOTA

Immer neue Meldungen sorgen für eine gleichbleibende, wenn nicht sogar steigende Erwartungshaltung an IOTA und damit auch an die IOTA Foundation. Eine Kooperation folgt der nächsten, zusammen mit immer neuen Anwendungsfällen.

Dabei gilt es aber nicht aus den Augen zu verlieren, dass die wichtigste Arbeit nicht etwa ausschließlich im Ausbau von Partnerschaften, Patenten und Anwendungsfällen liegt. Herzstück und Maßstab für IOTA wird der Erfolg von Coordicide bleiben.

Was den Patentstrom anbetrifft, so lässt sich erst ein sicherer Trend erkennen, wenn die Anzahl der Veröffentlichungen nicht abreißt oder vielleicht sogar steigt. Schließlich erfolgt die Forschungs- und Entwicklungsarbeit zeitversetzt zu den Veröffentlichungen.

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