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Dogecoin vor der nächsten Welle? Treasury-Projekt verspricht neuen Schwung

Dogecoin Münze mit Logo
Bildquelle: © Alvaro - stock.adobe.com

Medienberichten zufolge plant der Anwalt von Elon Musk, Alex Spiro, einen Börsengang. Konkret soll es sich um ein Unternehmen handeln, welches exklusiv als Dogecoin-Treasury agieren soll. Daher ein Investmentvehikel, dass darauf ausgelegt ist, DOGE aufzukaufen und zu halten. Angeblich soll „House of Doge“ in die Pläne eingeweiht sein und ihn dabei unterstützen.

Während sich die Dogecoin Foundation als Non-Profit darauf konzentriert, Technologie und Community voranzutreiben, fährt House of Doge die kommerzielle Schiene. Das Unternehmen kümmert sich um die strategische Vermarktung, Zahlungsintegration, Liquidität und Partnerschaften. Es handelt sich also um den Corporate-Arm der Stiftung, was diese Pläne nicht nur interessant machen würde, sondern der geplanten Treasury auch weitreichende Unterstützung zusichern würde.

Auf den Markt hatte die Meldung keinen nennenswerten Einfluss. Der Dogecoin-Kurs liegt zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Artikels bei 0,215 US-Dollar. Im täglichen Chart zeichnet sich zudem ab, dass DOGE aktuell in einer Korrektur begriffen ist, welche in eine Range übergehen könnte.

Laut anonymen Quellen ist Spiro aktuell damit beschäftigt für das Vorhaben 200 Millionen US-Dollar einzusammeln. Bis auf die Investorensuche und die konkrete Summe ist jedoch nicht viel zu den Details bekannt. Obwohl eine dedizierte Dogecoin-Treasury sicherlich eine kleine Sensation für die Community wäre, würde es sich nicht um das erste Unternehmen handeln, was gezielt in den Memecoin investiert.

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Diese Dogecoin-Treasuries sind bereits aktiv

Während Bitcoin- und Ethereum-Treasuries inzwischen ein gängiges Modell für börsennotierte Firmen sind, gibt es nur sehr wenige Firmen, die Dogecoin für sich entdeckt haben. Teilweise ist auch nur wenig über das konkrete Engagement bekannt und es ist nicht klar, ob man sich selbst nicht eher für Marketing-Zwecke als Dogecoin-Treasury präsentiert.

Am ehesten erfüllt das in den USA börsennotierte Unternehmen Bit Origin die Rolle als echte Dogecoin-Treasury. Im Juli 2025 erwarb es rund 40,5 Millionen DOGE zu einem durchschnittlichen Preis von knapp 25 Cent. Nur einen Monat später legte man nach und verkaufte 20 Millionen Class-A-Aktien. Mit dem Erlös sicherte man sich 30 Millionen DOGE zu einem Stückpreis von 0,20 US-Dollar.

CEO Jinghai Jiang erklärte, dass Dogecoin aufgrund seiner niedrigen Transaktionskosten und seiner starken Markenwirkung eine attraktive Ergänzung sei. Bit Origin führte sogar eine „Dogecoin-per-Share“-Kennzahl ein, um Aktionäre über den Wert der Bestände zu informieren, und plant, mithilfe einer Finanzierungslinie von bis zu 500 Millionen Dollar schrittweise weitere DOGE-Käufe.

Das kanadische Unternehmen Spirit Blockchain Capital bestätigte Anfang 2025 den Einstieg in DOGE, ohne konkrete Zahlen offenzulegen. Anstatt nur passiv zu halten, verfolgt das Management um CEO Lewis Bateman einen anderen Ansatz. Es setzt DOGE aktiv ein, um Rendite zu erwirtschaften – etwa über Lending-Plattformen oder Strategien, die an Staking erinnern. Damit positioniert sich Spirit als einer der ersten Anbieter, die Dogecoin nicht nur als Reserve, sondern auch als Ertragsquelle betrachten.

Ebenfalls in Kanada notiert ist Neptune Digital Assets. Das Unternehmen kaufte Ende 2024 rund 1 Million DOGE für etwa 370.000 US-Dollar. Ziel war es, das Portfolio zu diversifizieren und neben Bitcoin, Ethereum und Stablecoins einen hochliquiden, wenn auch volatilen, Memecoin aufzunehmen. CEO Cale Moodie betonte damals, dass es nicht um eine aggressive Position gehe, sondern darum, Erfahrungen mit DOGE zu sammeln und mögliche künftige Renditemöglichkeiten im Ökosystem auszuloten.

Ein Sonderfall, der wohl den meisten Anlegern bekannt sein dürfte, ist Tesla. Seit Anfang 2022 akzeptierte Tesla DOGE als Zahlungsmittel für ausgewählte Merchandise-Produkte. Elon Musk selbst treibt diese Integration voran, bezeichnete Dogecoin mehrfach als „Krypto des Volkes“ und beförderte damit den kulturellen Status des Tokens. Zwar gibt es keine offiziellen Angaben zu Teslas DOGE-Beständen, doch da keine Abverkaufsstrategie kommuniziert wurde, ist davon auszugehen, dass ein Teil der erhaltenen Coins weiterhin im Unternehmen gehalten wird.

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