Szene

Charlie Munger: Bitcoin-Investments gehen gegen null

Charles Munger
Bildquelle: Nick Webb via flickr.com (CC BY 2.0)

  • Charlie Munger äußerte sich während eines Auftritts zu Krypto.
  • Er nannte Bitcoin das dümmste Investment, das er je gesehen hat.
  • Beim Thema AI ist er nicht weniger pessimistisch.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Charlie Munger zum Thema Kryptowährungen äußert. Munger ist genau wie sein Partner Warren Buffett ein Value-Investor und deshalb stehen beide seit jeher auf Kriegsfuß mit Bitcoin. Aus ihrer Sicht produzieren Kryptowährungen keinen Mehrwert, sondern man kann nur darauf hoffen, dass jemand kommt und mehr dafür bezahlt als man selbst.

Soweit ist das nicht neues, denn beide wiederholten dieses Mantra in den vergangenen Jahren zur Genüge. Während eines Auftritts bei der Zoomtopia Conference äußerte Munger seine Perspektive bezüglich Tech-Investments. Er geht davon aus, dass das Thema AI einen Hype erfährt, der nicht verdient ist. Er versteht die Technologie zwar als einen Durchbruch, ein Allheilmittel sieht er darin aber nicht. Damit schreibt er AI also deutlich geringere Wachstumschancen zu, weil er nicht das gleiche Potenzial darin sieht wie die Befürworter von KI-Technologien.

Was er über Bitcoin zu sagen hatte, war allerdings noch drastischer, wenn auch zu erwarten.

Das dümmste Investment

Wörtlich bezeichnete Munger Bitcoin als das dümmste Investment, das er je gesehen hat. Er geht davon aus, dass alle Krypto-Investments gegen null gehen werden. Eine gewagte These, denn Bitcoin hält sich trotz diverser Krisen am Kryptomarkt weit oberhalb von 20.000 US-Dollar.

Was für Bitcoin gilt, muss jedoch nicht für den Rest des Marktes gelten. Denn viele Altcoins und Token dürften in Vergessenheit geraten. Niemand nutzt sie und keiner spekuliert auf ihre Wertentwicklung. Ein langsamer Tod, den schon viele Krypto-Projekte sterben mussten. Munger liegt mit seiner Einschätzung also nicht komplett falsch.


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Im Februar forderte Munger ein Verbot von Kryptowährungen in den USA. Angesichts der Tatsache, dass die Investmentgiganten Blackrock und Fidelity ihre Spot-Bitcoin-ETFs auf den Weg bringen wollen, scheint seine Position überholt. Wenigstens Bitcoin scheint der Finanzwelt erhalten zu bleiben, auch wenn eine Zulassung der ETFs durch die SEC immer noch aussteht.

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