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Chainlink wird Staking einführen – Kurs reagiert positiv

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Bildquelle: analogicus, pixabay.com

  • Chainlink will im Jahr 2022 Staking einführen, was investierten Anlegern zusätzliche Einnahmen verspricht.
  • Die Pläne dazu existieren schon seit vergangenem Jahr, nun werden sie konkreter.
  • Seit Bekanntgabe konnte der LINK-Kurs dem bearishen Geschehen am Markt trotzen.

Chainlink gilt als die wohl erfolgreichste Lösung für Oracles am Markt. Ein Oracle ermöglicht es, Daten, die außerhalb einer Blockchain liegen, korrekt zu erfassen und verfügbar zu machen. Das spielt aktuell eine besonders große Rolle bei DeFi-Protokollen, weil sie auf diesem Weg zuverlässige Kurs- und Marktdaten erhalten. Im Prinzip sind aber auch viele andere Anwendungsfälle denkbar.

Allerdings produziert Chainlink keine Block Rewards, sondern ist von der Rentabilität der jeweiligen Oracle-Netzwerke abhängig. Und genau an dieser Stelle ist man ein Stück weitergekommen, was wiederum ein wichtiges Puzzlestück ist, um Staking in diesem Jahr einzuführen und für unterschiedliche Netzwerkteilnehmer verfügbar zu machen. Das kündigte Sergey Nazarov in einer Präsentation zum Jahresbeginn an.

Einen konkreten Termin gibt es aber immer noch nicht, was den Markt aber nicht weiter zu stören scheint. Alleine die Aussicht, dass man zukünftig LINK-Token staken kann und damit zusätzliche Einnahmen generiert, scheint den Kurs zu beflügeln. Außerdem gab sich Nazarov zuversichtlich, dass Chainlink in diesem Jahr weiter wachsen wird, was sicherlich auch dazu beigetragen haben dürfte.

LINK-Kurs trotzt der schlechten Stimmung

Seitdem die Videopräsentation am 1. Januar veröffentlicht wurde, steigt der Kurs weiter an. Zum Redaktionsschluss steht Chainlink bei 27,54 US-Dollar und konnte damit innerhalb der letzten Woche rund 26 % zulegen.

Sollten die Bullen die aktuelle Kursrallye fortsetzen können, dann begegnet LINK bei 32 und 35 US-Dollar weiteren Widerständen. Denn dort hatte man im Mai sowie im September und November letztes Jahr keine guten Karten und scheiterte beim Versuch auszubrechen.

Als Restrisiko verbleibt das Damoklesschwert, welches aktuell über dem Markt schwebt. Sollte Bitcoin zwischen 40.000 und 42.000 US-Dollar keine Unterstützung finden, dann könnte das potenziell auch die gute Stimmung bei den „LINK Marines“ stören. Doch jede Münze hat zwei Seiten. Eine Umkehr und ein Kursanstieg von BTC dürften für Chainlink positiv sein. Außerdem könnten Ankündigungen bezüglich des Zeitplans für das Staking als Katalysator für eine Rallye dienen.

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