Bitcoin-Kurier | News zu Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen
Unternehmen

CBDC: Indische Zentralbank erwägt eigene Digitalwährung

Bildquelle: Free-Photos | pixabay.com

Kompakt:

  • Die indische Zentralbank zieht eine Digitalwährung in Betracht.
  • Dabei macht man die Angelegenheit auch am Bedarf nach einer CBDC fest.
  • Bisher gilt China als führende Kraft in diesem Sektor.

Die indische Zentralbank stellte im Rahmen einer am Montag veröffentlichten Publikation fest, dass man die Möglichkeiten einer Digitalwährung näher in Betracht ziehen möchte. Bei der eigentlichen Umsetzung will man sich am Bedarf nach der neuen Technologie orientieren.

In dem Papier betonte man die Skepsis gegenüber Kryptowährungen und Stablecoins, zeigte sich gleichzeitig aber offen gegenüber den Möglichkeiten, die sich für die Zentralbank eröffnen könnten. Die Absichtsbekundung ist aber nichts Neues, denn im Jahr 2018 unternahm man bereits erste Anstrengungen.

Insgesamt macht die jüngste Initiative immer noch einen sehr zurückhaltenden Eindruck und darf eher als eine vorsichtige Annäherung verstanden werden, die nichts an der ablehnenden Haltung gegenüber Kryptowährungen ändern dürfte.

Anzeige

Starte jetzt mit OKX und sichere dir als Neukunde bis zu 40 USDC für deine ersten Trades! Ob Spot- oder Bot-Handel – dein Volumen zählt. Zusätzlich wartet ab 1.000 Teilnehmern ein geteilter 10.000 USDC Preispool. Aktion gültig vom 16.08.–30.09.2025, Teilnahmebedingungen gelten.

👉 Hier klicken, anmelden und mit dem Rabattcode BITCOINKURIER20 lebenslang 20 % Gebühren sparen!


China bleibt international führend

Die Chinesen haben nicht nur früh damit begonnen, eigene Technologien in diesem Bereich zu entwickeln, sondern haben bereits erste Feldtests durchgeführt, die als gesellschaftliche Planspiele zu verstehen sind. An diese könnte sich die nahtlose Integration des E-Yuans anschließen.

Angesichts dessen wirken sämtliche Äußerungen über die Orientierung am Bedarf skurril. Nicht der Bedarf ist entscheidend, sondern die Auswirkungen, die eine digitale Zentralbankwährung auf eine Gesellschaft hat. Diese lassen sich aber nur beobachten, indem man den ersten Schritt wagt.

Es sein denn, man versteht die Ausführungen der indischen Zentralbank so, dass man erst abwarten möchte, wie sich der Bedarf in China entwickelt. Diese zurückhaltende Einstellung ist jedoch nicht nur in Indien zu beobachten.

EZB lässt sich zu viel Zeit

Auch in der EU handelte man zu spät und erging sich zu lange in losen Absichtserklärungen. Jetzt steht eine Konkretisierung der Pläne im Raum, aber man muss man sich den Rückstand gegenüber China eingestehen.

Derweil zeigt man sich bemüht, Kryptowährungen und Stablecoins durch Regulierung einzudämmen. Besonders Letztere bereiten an offizieller Stelle Kopfschmerzen, weil sie letztlich ein privatwirtschaftlicher Vorstoß sind, der durchaus das Potenzial hat, am staatlichen Geldmonopol zu rütteln.

Zur Mitte des Jahres will man über den digitalen Euro entscheiden. Christine Lagarde gab sich zuletzt sicher, dass der digitale Euro Wirklichkeit wird.

Newsletter abonnieren

Don't miss out!
Invalid email address

Das könnte dich auch interessieren

Mehr Verwässerung, mehr Bitcoin: Strategy kippt Leitlinie zur Kapitalbeschaffung

Robert Steinadler

Weniger Käufe, mehr Kontrolle: Strategy bremst, Bitcoin fällt

Robert Steinadler

Abra: CEO dementiert Probleme – Kunden klagen über Auszahlungsstopp

Robert Steinadler