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Cathie Wood sieht Bitcoin bei 1 Million USD im Jahr 2030

Bitcoin Münze
© Michaela Richter, Bitcoin-Kurier

  • Die Fondsmanagerin Cathie Wood ist weiter von Bitcoin überzeugt.
  • Das Kursziel von einer Million erhält sie weiter aufrecht.
  • Krypto wird “wie eine Rose duften” wenn es aus der Krise kommt.

Sie ist die bekannteste Tech-Fondsmanagerin der USA. Cathie Wood ist mit ihrem ARK-Fondsportfolio in den vergangenen Jahren zu einem der größten Namen im Finanzbereich geworden. Vor allem unprofitable Wachstumswerte haben ihre Anleger in den vergangenen Jahren reich gemacht, auch wenn ihre Performance seit Mitte letzten Jahres mehr als unterirdisch war.

Kursziel von 1 Million US-Dollar

Doch die Investorin ist nicht nur bullish in Bezug auf Tech-Aktien, sondern auch für Kryptowährungen, in die sie ebenfalls selbst mit ihrem Fonds investiert. Positiv sieht sie hauptsächlich Bitcoin, für den ihre Analysten schon vor längerer Zeit das Kursziel von einer Million US-Dollar bis 2022 ausgerufen haben.

Doch ist das überhaupt realistisch? Gehen wir von einer Million pro 21 Millionen Coins aus, kommt man auf eine Marktkapitalisierung von 21 Billionen Dollar. Die Marktkapitalisierung der 5 größten Fiat-Währungen wird zwischen 600 Billionen bis 1,2 Billiarden US-Dollar geschätzt. Damit ist Woods Prognose gar nicht so unrealistisch.

Allerdings hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten im Kryptomarkt einiges getan und der Vertrauensverlust in den Sektor ist groß. Trotzdem bestätigte Cathie Wood in einem Interview mit Bloomberg, dass sie weiterhin an ihren Kurszielen für Bitcoin festhalten werde.

Kommt Bitcoin aus der Krise?

Im selben Atemzug sagte die berühmte Investorin auch, dass Bitcoin aus dieser Krise herauskommen würde und dabei wie eine Rose duften werde. Neben dem Erzeugen eines metaphorischen Bildes war es der Investorin sicherlich wichtig zu sagen, dass wenn Bitcoin aus der Krise kommt, definitiv eine Unterbewertung des Marktes vorliegen dürfte.

Zwar ist es schwer auf Bitcoin harte Bewertungskriterien wie bei Wertpapieren anzuwenden, doch auf Sicht der historischen Preise könnte Bitcoin inzwischen wirklich einen Tiefpunkt erreicht haben und unterbewertet sein. Allerdings ist nicht klar, wie lange es dauert, bis der Markt diesen Umstand anerkennt.

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