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BlackRock auf Personalsuche – Blockchain-Experten sind gefragt


Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • Die Investmentfirma BlackRock sucht einen Blockchain-Spezialisten.
  • Offensichtlich will man sein Profil in diesem Sektor stärken.
  • Stellenausschreibungen geben immer wieder Auskunft über Absichten von Unternehmen.

Erneut sorgt eine Stellenausschreibung im bald scheidenden Jahr 2020 für Aufsehen. Die Investmentfirma BlackRock sucht einen Kandidaten im Bereich Blockchain-Technologie, der in der Rolle als Vice President das Unternehmen verstärken soll.

Die Anzeige kann als Indiz betrachtet werden, dass sich das Unternehmen anschickt sein Profil im Bereich Kryptowährungen und Blockchain-Technologie zu stärken. Ähnliches war bereits Anfang Dezember bei Spotify zu beobachten, die einen stellvertretenden Direktor für „Payments Strategy & Innovation“ suchten.

Im Gegensatz zu Spotify, das Teil der Diem Association (vormals Libra) ist, hat BlackRock aber eine engere Verbindung zu Bitcoin. Denn seit Ende November 2020 sorgt der Vermögensverwalter immer wieder für Schlagzeilen rund um BTC.

BlackRock Manager sprachen sich für Bitcoin aus

Der Investmentriese ist nämlich in MicroStrategy investiert, die bekanntlich über 70.000 BTC in ihrem Firmeneigentum halten. Abseits von diesem Investment sprachen sich sowohl CEO Larry Fink und CIO Rick Rieder unabhängig voneinander für Bitcoin aus.

Demnach könnte sich Bitcoin zu einem weltweiten Markt entwickeln, der seine aktuell überschaubaren Grenzen ausdehnen könnte. Rieder zeigte sich in einem Interview davon überzeugt, dass Bitcoin die besseren Qualitäten hat als Gold und damit das Edelmetall potenziell ablösen könnte.

Addiert man nun die aktuelle Stellenausschreibung hinzu, dann ist es zumindest naheliegend, darauf zu spekulieren, dass BlackRock in Zukunft verstärkt auf Bitcoin setzen könnte. Gleichermaßen sind aber auch andere Anwendungsfälle von Blockchain-Technologie für den Vermögensverwalter interessant, die nicht zwingend in einem direkten Zusammenhang mit einer bestimmten Kryptowährung stehen müssen.

Ähnliche Vorzeichen waren schon bei PayPal zu beobachten, bevor sich der Zahlungsdienstleister schließlich im Sommer 2020 dazu entschloss, Bitcoin in sein Geschäft zu integrieren und den US-Kunden den Handel damit anzubieten. Auch in diesem Fall gingen Stellenanzeigen der Involvierung des Konzerns voraus.

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